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  • Arbeitslosenquote stieg auf 9,4 Prozent
    Die Arbeitslosigkeit ist im März in Österreich weiter gestiegen und bleibt damit auf Rekordniveau: Ende März waren ...
    Die Arbeitslosigkeit ist im März in Österreich weiter gestiegen und bleibt damit auf Rekordniveau: Ende März waren 428.519 Menschen ohne Job, um 6,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote nach nationaler Definition stieg ...
Aus dem APA-Newsroom
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Schwere Schäden wurden angerichtet

Berlin/Bern/Wien

Sturmtief "Niklas" forderte mindestens neun Menschenleben

Das Orkantief "Niklas" hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz mindestens neuen Menschenleben gefordert. Zudem löste der Sturm ein Verkehrschaos auf Schienen und Straßen aus und richtete schwere Schäden an. In Oberösterreich stürzte ein 63-Jähriger in Mauthausen (Bezirk Perg) von einer Leiter, als er versuchte seine Terrassenüberdachung zu sichern.

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Russlands Außenminister sieht Grundsatzeinigung gegeben

Lausanne

Atomgespräche - Verhandlungen dauern nach Fristablauf an

Auch nach dem Ablauf der selbst gesetzten Frist um Mitternacht ist in den Verhandlungen über das iranische Atomprogramm im schweizerischen Lausanne keine baldige Einigung in Sicht. Der russische Außenminister Sergej Lawrow verließ die Gespräche am Mittwochmorgen, wie eine Sprecherin seines Ministeriums in Moskau mitteilte.

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Germanwings CEO Thomas Winkelmann und Lufthansa-Boss Carsten Spohr

Düsseldorf/Seyne-les-Alpes

Behörde forderte Herausgabe von angeblichem Airbus-Video

Die französische Justiz hat die Herausgabe eines Videos gefordert, das die letzten Sekunden im Inneren der in den französischen Alpen abgestürzten Germanwings-Maschine zeigen soll. "Wenn eine Person ein solches Video besitzen sollte, muss sie es umgehend den Ermittlern übergeben", erklärte der zuständige Staatsanwalt von Marseille, Brice Robin, am Mittwoch.

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Bayern-Star erlitt Verletzung am Knie

Wien

ÖFB-Star Alaba droht wieder längere Zwangspause

Österreichs Fußball-Star David Alaba droht wieder eine längere Zwangspause. Der Bayern-Legionär erlitt am Dienstag im Wiener Happel-Stadion gegen Bosnien-Herzegowina (1:1) kurz vor der Pause eine Verletzung des linken Knies, als Ermin Bicakcic bei einem Zweikampf unglücklich auf das Bein des Wieners fiel.

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Aus der APA-Gruppe

Content Missing?

APA-Auftragsservices

Jahrzehntelange Erfahrung bei multimedialer Aufbereitung und Verbreitung von Information machen die APA zum idealen Partner für alle Content-Fragen.

ESC 2015

Song Content der APA

Die APA-Gruppe bietet speziell für den Eurovision Song Contest Informationspakete, die für eigene Zielgruppen aufbereitet und angeboten werden können.

Networking-Reihe der APA und sd one

Digital Business Trends

Die Reihe bietet bei regelmäßigen Events in Wien, Graz und Linz neue Inputs sowie hochkarätige Expertinnen und Experten zu aktuellen Themen

Multimediales Storytelling

Content-Snowball

Leistbare und intuitiv bedienbare Publishing-Technologie ermöglicht einfaches und schnelles multimediales Erzählen

Bewegte Kommunikation

Corporate Publishing App

Unternehmenspublikationen als mobile App – Smartphones und Tablets verändern die Art und Weise wie wir Informationen konsumieren. In Medien und Verlagshäusern hat diese Form der Darstellung längst Einzug gehalten: Zeitungsapps mit Infografiken, Videos, Sl

Online-Zeitungsstand

Austria-Kiosk

Der Austria-Kiosk ist ein digitaler Zeitungsstand, in dem österreichische und internationale Tageszeitungen, zahlreiche Zeitschriften, Magazine und Fachmedien digital als E-Paper (PDF) gelesen werden können.

APA-Campus

Neuer Wirtschaftslehrgang für Journalisten

APA-Campus, die Weiterbildungsreihe der APA - Austria Presse Agentur, erweitert ihr Programmangebot um einen hochqualifizierten Lehrgang im Bereich Wirtschaft

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Aussendungen der APA-Gruppe
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27.03.2015

APA schreibt Alfred Geiringer-Stipendium aus

Wien (OTS) - Die APA - Austria Presse Agentur schreibt wieder das Alfred Geiringer-Stipendium aus. Das Stipendium dient der Förderung des Qualitätsjournalismus in Österreich und ermöglicht einem ausgezeichnet qualifizierten Journalisten einen dreimonatigen Studienaufenthalt am Green College der Universität Oxford und dort die Teilnahme am exklusiven Journalism Training Programme der Thomson Reuters Foundation. Der Namensgeber des Stipendiums, Alfred Geiringer, legte den Grundstein für den Weg zur Unabhängigkeit, den die APA seit 1946 gegangen ist. Geiringer musste 1938 aus Österreich emigrieren und kehrte 1945 als Reuters European Editor zurück. Die APA verdankt ihm maßgeblich die Loslösung aus fast einem Jahrhundert staatlicher Bindung und die Transformation zu einer Nachrichtenagentur, die heute allein den Grundsätzen Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit und Ausgewogenheit verpflichtet ist. Dank Geiringers Aufbauarbeit zählt die APA heute zur kleinen Gruppe von etwa 20 Agenturen weltweit, die sich im privaten Eigentum der Medien befinden, während die große Mehrzahl der Nachrichtenagenturen, nämlich etwa 90 Prozent, in staatlichem Eigentum oder staatlich kontrolliert ist. Die APA hat sich deshalb 2001 entschlossen, unter Geiringers Namen einen Fonds zur journalistischen Weiterbildung einzurichten. Das Stipendium geht abwechselnd an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von österreichischen Medien sowie der APA selbst. Bisherige Geiringer-Stipendiaten waren Hedwig Kainberger ("Salzburger Nachrichten"), Monika Graf (APA, inzwischen "Salzburger Nachrichten"), Alexandra Föderl-Schmid ("Der Standard"), Gianluca Wallisch (APA, inzwischen "Der Standard"), Alexandra Frech (APA), Eva Weissenberger ("Kleine Zeitung", inzwischen "News"), Judith Högerl (APA), Monika Kalcsics (ORF), Christoph Griessner (APA), Anna-Maria Wallner ("Die Presse") sowie Sonja Gruber (APA). 2015 wird das Stipendium an eine Journalistin oder einen Journalisten eines österreichischen Mediums vergeben. Der Studienaufenthalt findet von Oktober bis Dezember 2015 in Oxford statt. Das Journalism Training Programme in der britischen Universitätsstadt bietet dabei drei Schwerpunkte: Die Teilnehmer verfassen eine wissenschaftliche Arbeit über ein medienrelevantes Thema ihrer Wahl, besuchen regelmäßig Seminare und gelegentliche Speziallehrveranstaltungen und können unter dem Motto "human contacts" persönliche Kontakte zu Vortragenden und Studierenden, Medienfachleuten und Praktikern knüpfen. Darüber hinaus werden Studien-Ausflüge zu großen Medienunternehmen in London, etwa Reuters, BBC und CNN, sowie zu politischen Einrichtungen wie House of Commons und Royal Institute of International Affairs unternommen. Bewerberinnen und Bewerber für das Geiringer-Stipendium müssen vollberuflich für ein österreichisches Medium tätig sein und auf eine mindestens fünfjährige Erfahrung im Journalismus verweisen können. Gutes Englisch ist ebenfalls Voraussetzung. Bewerbungen sind bis 25. Mai an die Chefredaktion der APA zu richten. Die Bewerbung soll ein in der APA-Chefredaktion erhältliches Bewerbungsformular, eine einseitige Begründung der Bewerbung und Angaben über ein mögliches Thema für die Arbeit bei der Thomson Reuters Foundation sowie einen Lebenslauf umfassen. Die Unterlagen sind in englischer Sprache zu verfassen. Chefredakteur und Geschäftsführer der APA treffen eine Vorauswahl, danach erfolgt die endgültige Entscheidung durch ein Komitee der Thomson Reuters Foundation. Die Kosten für den Studienaufenthalt trägt die APA. Das Einreichformular zum Download: http://www.ots.at/redirect/geiringer1 ...

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27.03.2015

Digital Commerce: Von „mitleidslosen Kunden“ und „bequemen Alternativen“

Wien (OTS) - Technische Innovationen verändern den Handel fundamental. Was auf die Branche zukommt und wie sie darauf reagieren muss, um nicht unter die digitalen Räder zu kommen, diskutierten Experten bei einer Veranstaltung der Plattform "Digital Business Trends" gestern, Donnerstagabend, in Wien. "Die Zeit des stationären Handels hat in manchen Bereichen ein Ablaufdatum. Viele traditionelle Geschäftsmodelle zerbrechen. Der Wandel erfolgt großteils unbemerkt, und das Tempo ist immens hoch. Dabei wird es Gewinner und sehr, sehr viele Verlierer geben", erklärte Werner Wutscher, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens New Venture Scouting und zuvor unter anderem langjähriger Vorstand von REWE International. Der Handel agiere derzeit noch häufig nach dem Motto: "Schauen wir mal, was passiert." Unternehmen, die die anstehenden Fragen der Kunden nicht beantworten und sie mit den Entwicklungen allein lassen würden, "riskieren aber einen massiven Vertrauensverlust - und Vertrauen ist die wichtigste Währung der Händler". Gerade im Lebensmittelbereich stehe man erst am Anfang der Diskussion. Dabei gehe es nicht um punktuelle Einzelmaßnahmen wie Apps oder einen Online-Shop, sondern um wirklich neue Geschäftsmodelle. "Man muss alle Prozesse im Unternehmen hinterfragen - von der Zulieferkette über die Infrastruktur bis zu Personalfragen." Durch Anstrengungen im Bereich der Zustellung noch am selben Tag ("Same-Day Delivery") könnten beispielsweise komplett neue Plattformen entstehen: "Derzeit ist es aber noch unvorstellbar, dass sich Billa und Spar einen LKW teilen", so Wutscher. Eine weitere Schwierigkeit bestehe in der zunehmenden Komplexität, "weil auch der traditionelle Kunde abgeholt werden muss". Unterstützung bei den anstehenden Änderungen könnten Kooperationen mit Start-ups bieten. Viele große Unternehmen würden aber Probleme haben, mit den Jungunternehmen zu kommunizieren. Derzeit sei jedenfalls noch viel im Fluss: "Wer ihnen sagt, wie der Handel in sieben Jahren ausschaut, lügt." Zwtl.: Vertrauen wird von Bequemlichkeit abgelöst Nicht ganz einverstanden mit manchen Argumenten von Wutscher zeigte sich Boris Marte, Leiter des Innovationslabors von Erste Bank und Sparkassen. Für die junge Generation gebe es keinen Wandel, "für sie ist das ganz einfach die Wirklichkeit". Die Veränderungen seien nicht zuallererst schnell, sondern vor allem massiv und nachhaltig. Und mit Start-ups sollte man sich seiner Meinung nach nur einlassen, wenn tatsächlich Bereitschaft zu Veränderungen im Unternehmen vorhanden ist. Das Vertrauen gegenüber dem Anbieter werde außerdem zusehends von Bequemlichkeit abgelöst. "Wer vertraut schon Facebook oder (dem Online-Bezahldienst; Anm.) Paypal?", so Marte. Viel mehr zähle der Vorteil, den ein bestimmtes Service biete. "Der Kunde ist ein Geschöpf, das kein Mitleid kennt", spielte der Experte auf Urlaubsbuchungen im Internet an, "auch wenn einem die Mitarbeiter im Reisebüro sympathisch sind". Zwtl.: Noch immer 95 Prozent der Umsätze stationär "Der Kunde schätzt Convenience und will nicht primär sein soziales Gewissen befriedigen", pflichtete René Tritscher, Geschäftsführer der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich, bei. Die Welt habe sich aber nicht radikal verändert: Auch wenn viele Informationen vorab im Netz abgerufen würden, kaufe man hauptsächlich vor Ort. Fakt sei, dass in Österreich noch immer 95 Prozent des Einzelhandelsumsatzes stationär erwirtschaftet würden. Allerdings gebe es im Online-Bereich enorme Steigerungen, während das Ladengeschäft stagniere. Vor allem große Unternehmen würden sich im Internet engagieren, was die Sorge schüre, "dass die kleinen Betriebe das verschlafen". Ein Wermutstropfen sei, dass die Hälfte der jährlichen Internet-Ausgaben der Österreicher - rund drei Milliarden Euro - an den ausländischen Online-Einzelhandel bzw. zu (Marken-)Herstellern fließt. Hier gebe es sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen, weshalb die österreichische und europäische Politik gefordert sei, für Fairness zu sorgen. Zwtl.: Neue Chancen auch für KMU Die Händler stünden mittlerweile mit jedem Retailer weltweit und auch den Produzenten im Wettbewerb, betonte Peter Neubauer, Partner von Werbeplanung.at. Er sieht aber auch Vorteile für KMU: "Technologie ist ein großer Gleichmacher und bietet daher viele Chancen für Kleinunternehmen." Außerdem würde der Orientierungsbedarf der Kunden durch das stetig steigende Angebot zunehmen. "Die Beziehungsebene wird wichtiger", zeigte sich Neubauer überzeugt. Online sei ein sehr demokratisches Medium, in dem Sinne, dass die Technologie auch kleinen Unternehmen zur Verfügung stehe, befand auch Siegfried Stepke, Geschäftsführer der Agentur e-dialog. Wichtig sei, die richtige Botschaft im richtigen Umfeld auszuspielen. Schon Kunden und Nicht-Kunden unterschiedlich anzusprechen, hätte große Auswirkungen. "Realtime" sei dabei nicht nur ein Schlagwort, sondern inzwischen in allen Kanälen ein Muss. Zwtl.: Umsetzung zum Teil noch mangelhaft "Der Handel investiert zu Recht massiv in den Online-Bereich. Allerdings wird zum Teil am Design beziehungsweise am Einkaufserlebnis gespart. Das ist ein Fehler", sagte Oliver Krizek, Geschäftsführer der NAVAX Unternehmensgruppe. Einfach das Papier-Prospekt ins Internet zu stellen, sei zu wenig. Man müsse wissen, wie das Medium funktioniert. Immer wichtiger werde, dass das Online-Angebot auch auf mobilen Endgeräten nutzbar sei. Er habe kürzlich beispielsweise in ein Start-up investiert, das die Kommunikation mit Automaten über Apps ermögliche. So könnten Eltern ihren Kindern für die Schule ein Guthaben aufladen und nur bestimmte Getränke und Nahrungsmittel freischalten. Zwtl.: Über Digital Business Trends: Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von der APA - Austria Presse Agentur und styria digital one (sd one) organisiert und von unseren Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen. Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen/Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen. Die Networking-Reihe wird von Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Teilen der Branche getragen, die ihr Know-how mit den Mitgliedern der Community teilen und ihrerseits vom fachlichen Austausch profitieren. Zwtl.: Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind: Zwtl.: PREMIUM: ING-DiBa www.ing-diba.at NAVAX Unternehmensgruppe www.navax.com Zwtl.: CLASSIC: A1 Telekom Austria AG www.a1.net Austrian Power Grid AG www.apg.at Brainloop Austria GmbH www.brainloop.com Dimension Data Austria GmbH www.dimensiondata.com e-dialog GmbH www.e-dialog.at Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG www.sparkasse.at/erstebank IBM Österreich www.ibm.com/at/de Vereinigung der Österreichischen Industrie (Industriellenvereinigung/IV) http://www.iv-net.at Technische Universität (TU) Wien www.tuwien.ac.at Werbeplanung.at Verlags GmbH www.werbeplanung.at Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: Facebook: www.facebook.com/digitalbusinesstrends Twitter: www.twitter.com/dbt_at YouTube: www.youtube.com/DigitalBizTrends Videorückblick unter: http://www.ots.at/redirect/DBT_DigitalCommerce Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6543/ ...

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26.03.2015

amedien-Verlag bringt Austria-Kiosk in Gastronomie und Hotellerie

Wien (OTS) - Der Austria-Kiosk, Österreichs digitaler Zeitungsstand, goes Hotel-Lounges. Ab sofort wird die Linzer amedien Werbe- und Verlags GmbH die Austria-Kiosk FreeLounge in der heimischen Gastronomie und Hotellerie anbieten. Als führender Spezialist für Hotel TV-Magazine in Österreich genießt amedien in der Branche einen hohen Bekanntheitsgrad und setzt nun in Kooperation mit dem Austria-Kiosk auf zeitgemäßes Info- und Entertainment für Gäste und Besucherinnen. Über WLAN können die auf www.kiosk.at derzeit ca. 200 verfügbaren heimischen und internationalen Tageszeitungen, Zeitschriften und Magazine bequem mit den eigenen Tablets und Smartphones gelesen werden - rund um die Uhr sowie ohne notwendige Vorinstallation oder Registrierung. amedien selbst ist u.a. mit "PROST", dem Fachmagazin für Ernährung, Gastronomie, Hotellerie und Tourismus, im Austria-Kiosk vertreten. "Wir wollen den Hoteliers mit der Austria-Kiosk FreeLounge einen zusätzlichen Service für ihre Gäste zur Verfügung stellen", begründet amedien-Geschäftsführer Harald Mistlberger die künftige Zusammenarbeit. "Denn ich bin überzeugt, dass der digitale Zeitungsstand ein reichhaltiges Angebot mit zahlreichen tagesaktuellen Informationen liefert." Austria-Kiosk-Produktmanagerin Susanne Pointner sieht in amedien ebenfalls einen idealen Vertriebspartner: "Wir freuen uns sehr über diese Kooperation, denn das FreeLounge-Modell wird gerade in der Tourismus-Branche mehr und mehr geschätzt. Der amedien-Verlag bringt neben der langjährigen Branchenerfahrung professionelles Know-how und Gespür für innovative Hotellösungen mit." Zwtl.: Details zur Austria-Kiosk FreeLounge Unternehmen, Betriebe und Organisationen können ihren Gästen, Kunden und Besucherinnen mit der FreeLounge des Austria-Kiosk derzeit ca. 200 österreichische und internationale Tageszeitungen, Zeitschriften und Magazine aus unterschiedlichen Genres kostenlos zur Verfügung stellen. Via WLAN können diese auf allen internetfähigen Endgeräten wie Smartphones, Tablets, Laptops oder PCs gelesen werden. Der Abruf erfolgt über die Webseite www.kiosk.at, die Installation einer eigenen App ist dafür nicht erforderlich. ...

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25.03.2015

„Digitaldialog“: Wie man PR im digitalen Alltag steuert

Wien/Graz (OTS) - PR hat sich im Zeitalter von Blogs, Social Media und diversen anderen Medienkanälen zu einer komplexen Angelegenheit entwickelt. Die gute Nachricht ist: Es gibt Strategien und Methoden, die neue Einblicke ermöglichen und die Kommunikationsarbeit verbessern helfen. Einen Überblick darüber gaben Expertinnen und Experten gestern, Dienstagabend, bei der Veranstaltungsreihe "Digitaldialog" in Graz. "Es ist legitim, danach zu fragen, was man für sein Geld bekommt. Die Nachweisbarkeit der Wirkung von PR wird wichtiger. Allerdings gibt es kaum Mittel zum Evaluieren. Da bewegen wir uns bei ein bis zwei Prozent vom Budget", erklärte Susanne Senft vom Public Relations Verband Austria (PRVA). "Hier braucht es einen pragmatischen Zugang: Ohne Geld kriegen wir das nicht über die Bühne." Ein Problem sei, dass man "die Leistung nicht am Kunden, sondern an Dritten - Journalisten, Bloggern, Facebook-Postern - erbringt". Dazu brauche es eine permanente Bewertung. Denn am Ende des Projekts sei kein Controlling - also eine Steuerung - mehr möglich. "Wir brauchen Daten, aber das allein reicht nicht. Kreativität im Umgang damit ist entscheidend. Außerdem sind ein gewisses Budget und Mut notwendig", so Senft. Zwtl.: PR fehlt Selbstvertrauen "Die PR muss ein größeres Selbstvertrauen entwickeln und sagen: Wir haben zum Unternehmenserfolg auf diese und jene Weise beigetragen. So wie es auch Werbung oder Vertrieb machen", meint Julia Wippersberg, APA-Corporate Science and Research. Der Wert von Kommunikationsarbeit - etwa Image oder Reputation - sei zwar nicht immer in Euro messbar, sollte aber argumentierbar sein. Allerdings müssten Messen und Bewerten getrennt werden. "Denn ob eine Kommunikationsmaßnahme gut funktioniert, hängt oft nicht nur von den PR-Treibenden, sondern von vielen andern - oft unvorhersehbaren externen - Umständen ab", so Wippersberg. Das gemessene Ergebnis müsse daher anhand von bestimmten Parametern bewertet werden. "Auch ein graduelles Erreichen des Kommunikationszieles ist eine Leistung." Zwtl.: Datenschatz als Grundlage Eine Grundlage für die Entscheidungsfindung von Kommunikationsverantwortlichen liefern beispielsweise Medienresonanzanalysen, erklärte Waltraud Wiedermann von der APA-DeFacto GmbH, die auf ein Medienarchiv mit mehr als 130 Millionen Dokumenten zurückgreifen kann. "Daten sind ein großer Schatz. Medien zu durchsuchen, sie zu beobachten und zu analysieren, bringt viele Erkenntnisse. So kann man beantworten, wer was über wen schreibt und in welcher Tonalität", sagte die Expertin. Entscheidend für eine Medienresonanzanalyse sei das Ausgangsmaterial. "Nur wenn der Untergrund stimmt, kann ich darauf etwas bauen", so Wiedermann. Auch bei den Tools gebe es große Fortschritte. Was früher ein paar Blätter Papier gewesen seien, habe sich inzwischen zur interaktiven, transparenten Erfolgsmessung entwickelt. So seien die Dokumente hinter den Zahlen auf Knopfdruck abrufbar. "Im Medienbereich ist vieles in Bewegung", konstatierte Wiedermann. Inhalte würden in den verschiedensten Gestaltungsformen auftauchen und Social Media bringe einen "Daten-Monsun" mit sich. "Umso wichtiger ist es, herauszufinden, was für mich relevant ist, was ich erreichen will und welche Werkzeuge ich dafür einsetze." Für den Mut zur Lücke sprach sich auch Senft aus: "Alles zu überblicken ist übermenschlich." Das Thema Social Media werde beispielsweise viel zu hysterisch betrachtet. "Vieles poppt auf und ist morgen schon wieder verschwunden", so die PRVA-Repräsentantin. Zwtl.: Facebook nicht für alle sinnvoll Social Media sollte nicht hysterisch betrachtet, aber auch nicht ignoriert werden, ergänzte Wippersberg: "Wenn Menschen über einen sprechen, muss man das ernst nehmen. Hier besteht Potenzial, etwa für Produktentwicklung und Beschwerdemanagement." Allerdings sei beispielsweise ein Facebook-Auftritt nicht für alle Unternehmen - etwa einen Halbleiterhersteller - sinnvoll. "Sehr spannend ist auch die Interaktion zwischen den verschiedenen Medientypen. Wenn etwa ein Thema in den sozialen Medien aufbrandet und dann zeitverzögert seinen Niederschlag in Printmedien findet, ist das Social Web schon wieder mit etwas ganz anderem beschäftigt", sagte Mario Lugger von der Wirtschaftskammer Steiermark. Allerdings gebe es in diesem Bereich noch Nachholbedarf. "Die Strukturen in vielen Unternehmen sind nicht auf Echtzeit-Kommunikation ausgerichtet. Das ist ein laufender Lernprozess", so Lugger. Die Herausforderung sei, keinen Trend zu verschlafen, aber auch, nicht unnötig Geld zu verbrennen. Der "Digitaldialog" ist eine von der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG), APA - Austria Presse Agentur, evolaris, Campus02, Infonova und IBC Graz organisierte Veranstaltungsreihe (www.digitaldialog.biz), die sich den neuesten digitalen Trends, Technologien und Applikationen widmet. Die nächste Veranstaltung in dieser Reihe findet am 28. April im Hotel Ramada Graz statt. ...