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  • Nur wenige Flüchtline konnten gerettet werden
    Beim Untergang eines Flüchtlingsschiffes vor der Küste Libyens könnten bis zu 700 Menschen umgekommen sein. 24 ...
    Beim Untergang eines Flüchtlingsschiffes vor der Küste Libyens könnten bis zu 700 Menschen umgekommen sein. 24 Leichen wurden geborgen, lediglich 49 Menschen konnten bisher gerettet werden. Sie befinden sich an Bord eines italienischen ...
Aus dem APA-Newsroom
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Houthi-Unterstützer sind zum Kampf bereit

Sanaa

Jemen lehnt Iran-Friedensplan ab - China will vermitteln

Im Jemen zeichnet sich trotz neuer Initiativen weiter keine politische Lösung des Konflikts zwischen Regierung und den vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen ab. Die Regierung lehnte am Wochenende einen vom Iran vorgelegten Friedensplan ab. Es handle sei bei dem Vorstoß nur um ein "politisches Manöver", sagte Regierungssprecher Rajeh Badi der Nachrichtenagentur Reuters.

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41,8 Millionen Tonnen Elektroschrott wurden produziert

Paris

Weltweit produzierter Elektroschrott erreicht Rekordmenge

Der weltweit produzierte Berg an Elektroschrott ist im vergangenen Jahr auf 41,8 Millionen Tonnen gewachsen. Damit sei nach 39,8 Millionen Tonnen im Vorjahr ein neuer Höchststand erreicht, hießt es in einem am Sonntag veröffentlichten Bericht der Universität der Vereinten Nationen. Fast 60 Prozent des Schrotts machten demnach große Haushaltsgeräte wie Kühlschränke oder Waschmaschinen aus.

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Tuchel folgt erneut auf Klopp

Dortmund

Tuchel tritt Klopp-Nachfolge bei Borussia Dortmund an

Borussia Dortmund hat schnell gehandelt. Nur vier Tage nach der Ankündigung des langjährigen Erfolgstrainers Jürgen Klopp, den deutschen Fußball-Bundesligisten mit Saisonende zu verlassen, gab der BVB am Sonntag einen Nachfolger bekannt. Es handelt sich wie erwartet um den früheren Mainz-Coach Thomas Tuchel. Der 41-Jährige war in den vergangenen Monaten von mehreren Clubs umworben worden.

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Eigentlich gute Bedingungen in Linz

Linz

Kenianische Siege beim Linz-Marathon

Die Topläufer haben am Sonntag beim Linz-Marathon ausgelassen. Trotz optimaler Bedingungen wurde der Streckenrekord von 2:07:33 Stunden deutlich verpasst. Es siegten die Kenianer Anthony Maritiem, der die 42,195 Kilometer in neuer persönlicher Bestzeit von 2:09:39 absolvierte, und Sarah Jebet, die in 2:32:52 erfolgreich war. Die Staatsmeistertitel gingen an Edwin Kemboi und Karin Freitag.

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Aus der APA-Gruppe

Content Missing?

APA-Auftragsservices

Jahrzehntelange Erfahrung bei multimedialer Aufbereitung und Verbreitung von Information machen die APA zum idealen Partner für alle Content-Fragen.

ESC 2015

Song Content der APA

Die APA-Gruppe bietet speziell für den Eurovision Song Contest Informationspakete, die für eigene Zielgruppen aufbereitet und angeboten werden können.

Bewegte Kommunikation

Corporate Publishing App

Unternehmenspublikationen als mobile App – Smartphones und Tablets verändern die Art und Weise wie wir Informationen konsumieren. In Medien und Verlagshäusern hat diese Form der Darstellung längst Einzug gehalten: Zeitungsapps mit Infografiken, Videos, Sl

APA-Campus

Neuer Wirtschaftslehrgang für Journalisten

APA-Campus, die Weiterbildungsreihe der APA - Austria Presse Agentur, erweitert ihr Programmangebot um einen hochqualifizierten Lehrgang im Bereich Wirtschaft

Online-Zeitungsstand

Austria-Kiosk

Der Austria-Kiosk ist ein digitaler Zeitungsstand, in dem österreichische und internationale Tageszeitungen, zahlreiche Zeitschriften, Magazine und Fachmedien digital als E-Paper (PDF) gelesen werden können.

Networking-Reihe der APA und sd one

Digital Business Trends

Die Reihe bietet bei regelmäßigen Events in Wien, Graz und Linz neue Inputs sowie hochkarätige Expertinnen und Experten zu aktuellen Themen

Multimediales Storytelling

Content-Snowball

Leistbare und intuitiv bedienbare Publishing-Technologie ermöglicht einfaches und schnelles multimediales Erzählen

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Aussendungen der APA-Gruppe
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16.04.2015

Internationaler Journalistenpreis Writing for CEE 2015 ausgeschrieben

Wien (OTS) - Zum 12. Mal schreiben die APA - Austria Presse Agentur und die UniCredit Bank Austria 2015 den Journalistenpreis "Writing for CEE" aus. Journalisten aus der ganzen Welt sind eingeladen, sich für die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung zu bewerben. Ziel des Preises ist, die Auseinandersetzung mit zentral- und osteuropäischen Themen zu fördern und zum gegenseitigen Verständnis beizutragen. Eingereicht werden können Texte, die zwischen dem 1. August 2014 und 31. Juli 2015 in Printmedien, Radio oder TV veröffentlicht wurden. Auch Beiträge aus Online-Medien sind willkommen. Private Internet-Texte wie Blogs oder Postings werden allerdings nicht zugelassen. Inhaltlich können die Einsendungen alle Aspekte des Lebens - politische, wirtschaftliche, alltägliche, kulturelle oder künstlerische - zum Thema haben. Die exakten Teilnahmebedingungen finden sich auch unter www.apa.at/cee-award. Eine internationale Jury wählt aus den Einreichungen einen Gewinner aus. Der Preisträger oder die Preisträgerin wird im Rahmen einer Festveranstaltung im November präsentiert. Dabei spricht auch ein prominenter Ehrengast. Im Vorjahr war etwa der deutsch-russische Schriftsteller Wladimir Kaminer der Festredner. Ausgezeichnet werden Beiträge, die sich mit Zentral-und Osteuropa (CEE) beschäftigen, die dem gegenseitigen Verständnis dienen und Grenzen sowie Vorurteile überwinden. Die zehn bis zwölf besten Beiträge werden zusätzlich auf der Homepage von Writing for CEE (www.apa.at/cee-award) veröffentlicht, können aber auch in Broschüren oder in Buchform publiziert werden. 2014 ging der Preis an den "Spiegel"-Journalisten Takis Würger für eine Reportage über den Kampf um eine Lenin-Statue in der Ukraine. Würger gehört heuer der Jury an. Ebenso der polnische Journalist Pawel Bravo, die bulgarische Schriftstellerin Janina Dragostinova, die Kommunikationsberaterin Ildiko Füredi-Kolarik, der CEE-Pressesprecher der UniCredit Bank Austria, Tiemon Kiesenhofer, der tschechische Kommunikationswissenschaftler Milan Smid, die ungarische Radio-Journalistin Julia Varadi, die österreichische Journalistin Cornelia Vospernik, der Chef der "South East Europe Media Organisation" SEEMO, Oliver Vujovic sowie als Jurysprecherin die stellvertretende Ressortleiterin der APA-Außenpolitik, Alexandra Demcisin. Bisherige Ehrengäste waren unter anderen der deutsche Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher, der erste slowenische Staatspräsident Milan Kucan, der ehemalige tschechische Bürgerrechtskämpfer und spätere Außenminister Jiri Dienstbier, die ostdeutsche Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley, der tschechische Schriftsteller Pavel Kohout sowie der frühere polnische Solidarnosc-Aktivist Adam Michnik. Für die Einreichung erforderlich sind der Beitrag in der Originalsprache, eine Übersetzung ins Englische sowie ein Lebenslauf des Autors. Eine Übersetzung der Arbeit ins Deutsche ist willkommen, aber nicht obligatorisch. Informationen und das Einreichformular können im Internet unter www.apa.at/cee-award abgerufen werden. ...

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14.04.2015

Digitale Verwaltung: Wie Städte smarter werden

Wien (OTS) - Die Kommunen rüsten auf: Abseits von FinanzOnline und Co. finden sich in der Verwaltung mehr Innovationen als vermutet. Die Palette reicht von kreativen Apps (Mobile Government) bis zu nützlichen Datenanwendungen (Open Data Government). Was tut sich bei der Digitalisierung der Städte und Gemeinden? Welche Vorteile hat die Wirtschaft durch die zunehmende Verbreitung der Handysignatur? Von welchen kommunalen Services profitieren die Betriebe und welche neuen Geschäftsmodelle sind im Entstehen? Zum Thema "Digitale Verwaltung: Wie Städte smarter werden" diskutieren am 23. April in Wien u.a. Bernhard Krabina (KDZ - Zentrum für Verwaltungsforschung), Michael Schramm (IBM Österreich) und Alois Paulin (TU Wien). Eine Video-Zusammenfassung des Abends wird anschließend unter www.dbt.at abrufbar sein. Datum: Donnerstag, 23.04.2015 Einlass: 19:00 Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr, Vortragssaal, Dachgeschoß Ort: Haus der Musik Vortragssaal, Dachgeschoß Seilerstätte 30, 1010 Wien Bei Interesse melden Sie sich bitte hier an: http://eventmaker.at/apa/digitale_verwaltung/anmeldung.html Zwtl.: Über Digital Business Trends: Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von der APA - Austria Presse Agentur und styria digital one (sd one) organisiert und von unseren Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen. Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen/Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen. Die Networking-Reihe wird von Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Teilen der Branche getragen, die ihr Know-how mit den Mitgliedern der Community teilen und ihrerseits vom fachlichen Austausch profitieren. Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind: PREMIUM: ING-DiBa www.ing-diba.at NAVAX Unternehmensgruppe www.navax.com CLASSIC: A1 Telekom Austria AG www.a1.net Austrian Power Grid AG www.apg.at Brainloop Austria GmbH www.brainloop.com Dimension Data Austria GmbH www.dimensiondata.com e-dialog GmbH www.e-dialog.at Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG www.sparkasse.at/erstebank IBM Österreich www.ibm.com/at/de Vereinigung der Österreichischen Industrie (Industriellenvereinigung/IV) http://www.iv-net.at Technische Universität (TU) Wien www.tuwien.ac.at Werbeplanung.at Verlags GmbH www.werbeplanung.at Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: Facebook: www.facebook.com/digitalbusinesstrends Twitter: www.twitter.com/dbt_at YouTube: www.youtube.com/DigitalBizTrends Digitale Verwaltung: Wie Städte smarter werden Einlass: 19:00 Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr Bei Interesse melden Sie sich bitte hier an: http://eventmaker.at/apa/digitale_verwaltung/anmeldung.html Datum: 23.4.2015, 19:00 - 21:00 Uhr Ort: Haus der Musik Vortragssaal, Dachgeschoß Seilerstätte 30, 1010 Wien ...

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27.03.2015

APA schreibt Alfred Geiringer-Stipendium aus

Wien (OTS) - Die APA - Austria Presse Agentur schreibt wieder das Alfred Geiringer-Stipendium aus. Das Stipendium dient der Förderung des Qualitätsjournalismus in Österreich und ermöglicht einem ausgezeichnet qualifizierten Journalisten einen dreimonatigen Studienaufenthalt am Green College der Universität Oxford und dort die Teilnahme am exklusiven Journalism Training Programme der Thomson Reuters Foundation. Der Namensgeber des Stipendiums, Alfred Geiringer, legte den Grundstein für den Weg zur Unabhängigkeit, den die APA seit 1946 gegangen ist. Geiringer musste 1938 aus Österreich emigrieren und kehrte 1945 als Reuters European Editor zurück. Die APA verdankt ihm maßgeblich die Loslösung aus fast einem Jahrhundert staatlicher Bindung und die Transformation zu einer Nachrichtenagentur, die heute allein den Grundsätzen Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit und Ausgewogenheit verpflichtet ist. Dank Geiringers Aufbauarbeit zählt die APA heute zur kleinen Gruppe von etwa 20 Agenturen weltweit, die sich im privaten Eigentum der Medien befinden, während die große Mehrzahl der Nachrichtenagenturen, nämlich etwa 90 Prozent, in staatlichem Eigentum oder staatlich kontrolliert ist. Die APA hat sich deshalb 2001 entschlossen, unter Geiringers Namen einen Fonds zur journalistischen Weiterbildung einzurichten. Das Stipendium geht abwechselnd an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von österreichischen Medien sowie der APA selbst. Bisherige Geiringer-Stipendiaten waren Hedwig Kainberger ("Salzburger Nachrichten"), Monika Graf (APA, inzwischen "Salzburger Nachrichten"), Alexandra Föderl-Schmid ("Der Standard"), Gianluca Wallisch (APA, inzwischen "Der Standard"), Alexandra Frech (APA), Eva Weissenberger ("Kleine Zeitung", inzwischen "News"), Judith Högerl (APA), Monika Kalcsics (ORF), Christoph Griessner (APA), Anna-Maria Wallner ("Die Presse") sowie Sonja Gruber (APA). 2015 wird das Stipendium an eine Journalistin oder einen Journalisten eines österreichischen Mediums vergeben. Der Studienaufenthalt findet von Oktober bis Dezember 2015 in Oxford statt. Das Journalism Training Programme in der britischen Universitätsstadt bietet dabei drei Schwerpunkte: Die Teilnehmer verfassen eine wissenschaftliche Arbeit über ein medienrelevantes Thema ihrer Wahl, besuchen regelmäßig Seminare und gelegentliche Speziallehrveranstaltungen und können unter dem Motto "human contacts" persönliche Kontakte zu Vortragenden und Studierenden, Medienfachleuten und Praktikern knüpfen. Darüber hinaus werden Studien-Ausflüge zu großen Medienunternehmen in London, etwa Reuters, BBC und CNN, sowie zu politischen Einrichtungen wie House of Commons und Royal Institute of International Affairs unternommen. Bewerberinnen und Bewerber für das Geiringer-Stipendium müssen vollberuflich für ein österreichisches Medium tätig sein und auf eine mindestens fünfjährige Erfahrung im Journalismus verweisen können. Gutes Englisch ist ebenfalls Voraussetzung. Bewerbungen sind bis 25. Mai an die Chefredaktion der APA zu richten. Die Bewerbung soll ein in der APA-Chefredaktion erhältliches Bewerbungsformular, eine einseitige Begründung der Bewerbung und Angaben über ein mögliches Thema für die Arbeit bei der Thomson Reuters Foundation sowie einen Lebenslauf umfassen. Die Unterlagen sind in englischer Sprache zu verfassen. Chefredakteur und Geschäftsführer der APA treffen eine Vorauswahl, danach erfolgt die endgültige Entscheidung durch ein Komitee der Thomson Reuters Foundation. Die Kosten für den Studienaufenthalt trägt die APA. Das Einreichformular zum Download: http://www.ots.at/redirect/geiringer1 ...

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27.03.2015

Digital Commerce: Von „mitleidslosen Kunden“ und „bequemen Alternativen“

Wien (OTS) - Technische Innovationen verändern den Handel fundamental. Was auf die Branche zukommt und wie sie darauf reagieren muss, um nicht unter die digitalen Räder zu kommen, diskutierten Experten bei einer Veranstaltung der Plattform "Digital Business Trends" gestern, Donnerstagabend, in Wien. "Die Zeit des stationären Handels hat in manchen Bereichen ein Ablaufdatum. Viele traditionelle Geschäftsmodelle zerbrechen. Der Wandel erfolgt großteils unbemerkt, und das Tempo ist immens hoch. Dabei wird es Gewinner und sehr, sehr viele Verlierer geben", erklärte Werner Wutscher, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens New Venture Scouting und zuvor unter anderem langjähriger Vorstand von REWE International. Der Handel agiere derzeit noch häufig nach dem Motto: "Schauen wir mal, was passiert." Unternehmen, die die anstehenden Fragen der Kunden nicht beantworten und sie mit den Entwicklungen allein lassen würden, "riskieren aber einen massiven Vertrauensverlust - und Vertrauen ist die wichtigste Währung der Händler". Gerade im Lebensmittelbereich stehe man erst am Anfang der Diskussion. Dabei gehe es nicht um punktuelle Einzelmaßnahmen wie Apps oder einen Online-Shop, sondern um wirklich neue Geschäftsmodelle. "Man muss alle Prozesse im Unternehmen hinterfragen - von der Zulieferkette über die Infrastruktur bis zu Personalfragen." Durch Anstrengungen im Bereich der Zustellung noch am selben Tag ("Same-Day Delivery") könnten beispielsweise komplett neue Plattformen entstehen: "Derzeit ist es aber noch unvorstellbar, dass sich Billa und Spar einen LKW teilen", so Wutscher. Eine weitere Schwierigkeit bestehe in der zunehmenden Komplexität, "weil auch der traditionelle Kunde abgeholt werden muss". Unterstützung bei den anstehenden Änderungen könnten Kooperationen mit Start-ups bieten. Viele große Unternehmen würden aber Probleme haben, mit den Jungunternehmen zu kommunizieren. Derzeit sei jedenfalls noch viel im Fluss: "Wer ihnen sagt, wie der Handel in sieben Jahren ausschaut, lügt." Zwtl.: Vertrauen wird von Bequemlichkeit abgelöst Nicht ganz einverstanden mit manchen Argumenten von Wutscher zeigte sich Boris Marte, Leiter des Innovationslabors von Erste Bank und Sparkassen. Für die junge Generation gebe es keinen Wandel, "für sie ist das ganz einfach die Wirklichkeit". Die Veränderungen seien nicht zuallererst schnell, sondern vor allem massiv und nachhaltig. Und mit Start-ups sollte man sich seiner Meinung nach nur einlassen, wenn tatsächlich Bereitschaft zu Veränderungen im Unternehmen vorhanden ist. Das Vertrauen gegenüber dem Anbieter werde außerdem zusehends von Bequemlichkeit abgelöst. "Wer vertraut schon Facebook oder (dem Online-Bezahldienst; Anm.) Paypal?", so Marte. Viel mehr zähle der Vorteil, den ein bestimmtes Service biete. "Der Kunde ist ein Geschöpf, das kein Mitleid kennt", spielte der Experte auf Urlaubsbuchungen im Internet an, "auch wenn einem die Mitarbeiter im Reisebüro sympathisch sind". Zwtl.: Noch immer 95 Prozent der Umsätze stationär "Der Kunde schätzt Convenience und will nicht primär sein soziales Gewissen befriedigen", pflichtete René Tritscher, Geschäftsführer der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich, bei. Die Welt habe sich aber nicht radikal verändert: Auch wenn viele Informationen vorab im Netz abgerufen würden, kaufe man hauptsächlich vor Ort. Fakt sei, dass in Österreich noch immer 95 Prozent des Einzelhandelsumsatzes stationär erwirtschaftet würden. Allerdings gebe es im Online-Bereich enorme Steigerungen, während das Ladengeschäft stagniere. Vor allem große Unternehmen würden sich im Internet engagieren, was die Sorge schüre, "dass die kleinen Betriebe das verschlafen". Ein Wermutstropfen sei, dass die Hälfte der jährlichen Internet-Ausgaben der Österreicher - rund drei Milliarden Euro - an den ausländischen Online-Einzelhandel bzw. zu (Marken-)Herstellern fließt. Hier gebe es sehr unterschiedliche Rahmenbedingungen, weshalb die österreichische und europäische Politik gefordert sei, für Fairness zu sorgen. Zwtl.: Neue Chancen auch für KMU Die Händler stünden mittlerweile mit jedem Retailer weltweit und auch den Produzenten im Wettbewerb, betonte Peter Neubauer, Partner von Werbeplanung.at. Er sieht aber auch Vorteile für KMU: "Technologie ist ein großer Gleichmacher und bietet daher viele Chancen für Kleinunternehmen." Außerdem würde der Orientierungsbedarf der Kunden durch das stetig steigende Angebot zunehmen. "Die Beziehungsebene wird wichtiger", zeigte sich Neubauer überzeugt. Online sei ein sehr demokratisches Medium, in dem Sinne, dass die Technologie auch kleinen Unternehmen zur Verfügung stehe, befand auch Siegfried Stepke, Geschäftsführer der Agentur e-dialog. Wichtig sei, die richtige Botschaft im richtigen Umfeld auszuspielen. Schon Kunden und Nicht-Kunden unterschiedlich anzusprechen, hätte große Auswirkungen. "Realtime" sei dabei nicht nur ein Schlagwort, sondern inzwischen in allen Kanälen ein Muss. Zwtl.: Umsetzung zum Teil noch mangelhaft "Der Handel investiert zu Recht massiv in den Online-Bereich. Allerdings wird zum Teil am Design beziehungsweise am Einkaufserlebnis gespart. Das ist ein Fehler", sagte Oliver Krizek, Geschäftsführer der NAVAX Unternehmensgruppe. Einfach das Papier-Prospekt ins Internet zu stellen, sei zu wenig. Man müsse wissen, wie das Medium funktioniert. Immer wichtiger werde, dass das Online-Angebot auch auf mobilen Endgeräten nutzbar sei. Er habe kürzlich beispielsweise in ein Start-up investiert, das die Kommunikation mit Automaten über Apps ermögliche. So könnten Eltern ihren Kindern für die Schule ein Guthaben aufladen und nur bestimmte Getränke und Nahrungsmittel freischalten. Zwtl.: Über Digital Business Trends: Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von der APA - Austria Presse Agentur und styria digital one (sd one) organisiert und von unseren Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen. Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen/Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen. Die Networking-Reihe wird von Partnerunternehmen aus unterschiedlichen Teilen der Branche getragen, die ihr Know-how mit den Mitgliedern der Community teilen und ihrerseits vom fachlichen Austausch profitieren. Zwtl.: Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind: Zwtl.: PREMIUM: ING-DiBa www.ing-diba.at NAVAX Unternehmensgruppe www.navax.com Zwtl.: CLASSIC: A1 Telekom Austria AG www.a1.net Austrian Power Grid AG www.apg.at Brainloop Austria GmbH www.brainloop.com Dimension Data Austria GmbH www.dimensiondata.com e-dialog GmbH www.e-dialog.at Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG www.sparkasse.at/erstebank IBM Österreich www.ibm.com/at/de Vereinigung der Österreichischen Industrie (Industriellenvereinigung/IV) http://www.iv-net.at Technische Universität (TU) Wien www.tuwien.ac.at Werbeplanung.at Verlags GmbH www.werbeplanung.at Wirtschaftskammer Österreich www.wko.at Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: Facebook: www.facebook.com/digitalbusinesstrends Twitter: www.twitter.com/dbt_at YouTube: www.youtube.com/DigitalBizTrends Videorückblick unter: http://www.ots.at/redirect/DBT_DigitalCommerce Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/6543/ ...