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  • Alois Stöger übernimmt die Agenden vorerst
    Der Tag nach dem Tod von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) ist von öffentlicher Trauer beherrscht worden. ...
    Der Tag nach dem Tod von Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) ist von öffentlicher Trauer beherrscht worden. Dennoch musste die Lücke in der Regierung notwendigerweise interimistisch nachbesetzt werden: Sozialminister Alois ...
Aus dem APA-Newsroom
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Sobotkas Vorstellungen wurden durchgebracht

Wien

Koalition bei Fremdenrecht-Verschärfungen fast einig

Die Koalition hat sich weitgehend auf diverse Verschärfungen im Fremdenrecht geeinigt. Im Wesentlichen hat Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) seine im Begutachtungsentwurf präsentierten Vorstellungen auch durchgebracht. Flüchtlingen drohen höhere Strafen, die Schubhaft wird ausgedehnt und Mitarbeiter der Betreuungsstellen bekommen größere Befugnisse. Detailfragen müssen aber noch geklärt werden.

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Langsam wird es für Francois Fillon eng

Paris

Ermittlungen gegen Fillon ausgeweitet

Die Scheinbeschäftigungs-Vorwürfe gegen den konservativen französischen Präsidentschaftskandidaten François Fillon beschäftigen nun drei Ermittlungsrichter. Die französische Finanz-Staatsanwaltschaft eröffnete ein Ermittlungsverfahren gegen Unbekannt, wie die Behörde am Freitagabend in Paris mitteilte.

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Aufregung und freie Plätze bei Pressebriefing

Washington

Weisses Haus schloss grosse Medien von Briefing aus

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat mehrere große Medien von einem Briefing ausgeschlossen - und damit Vorwürfe auf sich gezogen, es sanktioniere kritische Berichterstatter. Der Trump-kritische Fernsehsender CNN, die Zeitung "New York Times" und das Insider-Magazin "Politico" gehörten zu den Organisationen, die am Freitag nicht zu dem Briefing im Weißen Haus zugelassen wurden.

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Thiem hatte wenig Mühe

Rio de Janeiro

Thiem hatte mit Schwartzman im Rio-Viertelfinale wenig Mühe

Dominic Thiem ist am Freitag locker ins Semifinale des mit 1,46 Millionen Dollar dotierten Tennis-ATP-Turniers in Rio de Janeiro eingezogen. Der als Nummer zwei gesetzte Niederösterreicher besiegte den Argentinier Diego Schwartzman deutlich 6:2,6:3. Im Kampf um den Finaleinzug wartet auf den Weltranglisten-Achten nun am Samstag der auf Position fünf eingestufte Spanier Albert Ramos-Vinolas.

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Aussendungen der APA-Gruppe
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24.02.2017

Experten: Durchbruch bei Virtual und Augmented Reality steht bevor

Wien (OTS) - Schon vor einigen Jahren wurde der bevorstehende Durchbruch von Virtual (VR) und Augmented Reality (AR) angekündigt. Nun dürfte es aber tatsächlich so weit sein: Die Geräte werden erschwinglich und zahlreiche neue Anwendungen zeigen das Potenzial der neuen Technologien, gaben sich Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Plattform „Digital Business Trends“ gestern, Donnerstagabend, in Wien überzeugt. „Vom Vorbild eines Holodecks aus der Serie Star Trek sind wir noch ein bisschen entfernt. Wir sind ihm seit dem Hype vor ein paar Jahren aber schon ein gutes Stück näher gekommen“, erklärte Annette Mossel von der Technischen Universität (TU) Wien. Die jüngsten Entwicklungen bei Virtual und Augmented Reality könnten die Grenzen diverser Geschäftsbereiche jedenfalls deutlich erweitern. Die Anwendungsmöglichkeiten für VR seien vielfältig: Makler könnten aus den Grundrissen einer Wohnung automatisch 3D-Modelle generieren, sie auch gleich realistisch möblieren und verschiedene Beleuchtungssituationen simulieren. Digitale Trainings von Operationen oder Rettungseinsätzen werden möglich und Rehab-Übungen lassen sich in virtuelle Spiele einbetten. Einsatzgebiete für AR gebe es unter anderem in Fertigung, Logistik oder bei Wartungstätigkeiten. Kritik am Formfaktor mancher Lösungen ist laut Mossel berechtigt – daran müsse noch gearbeitet werden. Allerdings hätten Handys vor 15 Jahren auch noch anders ausgesehen. Wearables würden im Vergleich zum Smartphone in der Hand deutliche Vorteile bieten. In den kommenden Jahren bleibe das – weit verbreitete und günstige – Smartphone dennoch die Hauptplattform. Das langfristige Ziel sei aber die gerätelose, intuitive Interaktion. Digitale Wegweiser zum Flughafen-Gate Mit Augmented Reality könnte man sich beispielsweise am Flughafen den Weg zum Gate einblenden lassen, ergänzte Markus Meixner vom Softwareentwickler ViewAR. Wenn die Waschmaschine einen Fehlercode anzeige, reiche es, sie durch die Handykamera zu betrachten, um die Problemlösung angezeigt zu bekommen. Für Lufthansa Cargo habe man ein Planungstool entwickelt, mit dem Frachtpaletten gescannt und das Volumen berechnet werden, um den Frachtraum optimal auszunutzen. Im Vorjahr sei man zudem für die weltweit beste AR-App – ein gemeinsames Projekt mit Bang & Olufsen – ausgezeichnet worden. Dabei wurde visualisiert, wie die Produkte des Unternehmens in die Wohnung passen. „In Zukunft werden AR-Anwendungen an vielen Stellen zum Einsatz kommen und bisherige Abläufe und Prozesse verändern, wenn nicht sogar revolutionieren“, war sich auch Franz Dornig von IBM Österreich sicher. Bei der Benutzerfreundlichkeit gebe es teilweise aber noch Nachholbedarf. Gut funktionieren würden bereits Head-up-Displays in Autos. Abgesehen von den visuellen gebe es noch viele weitere Benutzerschnittstellen. So hätte man auch bei der Sprachsteuerung die Hände frei. Künftig würden diese verschiedenen Möglichkeiten immer stärker zusammenwachsen. Für die Unmengen an Daten, die durch 3D-Simulationen entstehen, brauche es entsprechende Plattformen wie IBMs Watson, um Relevantes herauszufiltern. Motion Sickness und Unschärfe lösbar Auch die journalistische Arbeit werde sich durch VR und 360-Grad-Videos ändern, erwartet Harald Mayer von der APA – Austria Presse Agentur. So könnte man dadurch emotional tief in Geschichten eintauchen. Probleme wie Motion Sickness – eine durch die Nutzung auftretende Übelkeit – und Unschärfe sieht er als temporäres Phänomen. Für den prognostizierten Durchbruch von VR am Massenmarkt fehle zwar noch die „Killer-App“. „Es ist aber davon auszugehen, dass diese kommt und VR oder noch wahrscheinlicher AR aus unserem Alltag in einigen Jahren – ähnlich wie Smartphones heute – nicht mehr wegzudenken sein werden“, so Mayer. Auf eine schon sehr lange Reise verwies auch Christine Antlanger-Winter von der Mediaagentur Mindshare. Jahrelang habe man auf entsprechende Anwendungen gewartet. Mit dem Anstieg an Connected Devices und den Entwicklungen auf technischer Seite würde nun aber eine neue Ära von Umsetzungen im Virtual und Augmented Reality-Bereich anbrechen. Noch unklar sei, ob der Durchbruch am Markt durch Unterhaltungsangebote erfolge oder doch durch hochqualitative Service-Anwendungen. Sie glaube an ersteres, da Menschliches die Massen stärker anspricht. Beispiel dafür sei eine Anwendung, bei der virtuelle Pinguine den Weg von der U-Bahn in den Zoo zeigen. Für werbetreibende Unternehmen eröffnet sich ein neues Medium beziehungsweise ein neuer Marketing-Kanal. Bei sinkenden Gerätepreisen werde auch die Anzahl der Nutzer steigen, prognostizierte Robert Ludwig vom IKT-Dienstleister Dimension Data Austria. Er sieht breite Anwendungsmöglichkeiten etwa für ältere, nicht mehr so mobile Personen, die virtuell an Familienfeiern teilnehmen könnten. Auch bei der Suche nach bestimmten Produkten im Baumarkt könnte eine AR-Anwendung gute Dienste leisten. „Die Daten, die präsentiert werden, müssen aber auch irgendwo gespeichert werden“, verwies Ludwig darauf, dass auch eine entsprechende Infrastruktur notwendig sei. Weitere Bilder unter: [http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8906/] (http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8906/) [Videorückblick ] (https://www.apa-ots-video.at/video/9643ab434ff64e5b83ab434ff65e5b46) Über Digital Business Trends: Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von [APA – Austria Presse Agentur] (http://www.apa.at/) und [styria digital one] (http://sdo.at/) [(sd one) ] (http://www.sdo.at/)organisiert und von Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen. Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen pro Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen. Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind: Premium Partner: A1 Telekom Austria AG [www.a1.net] (http://www.a1.net/) ING-DiBa Austria [www.ing-diba.at] (http://www.ing-diba.at/) NAVAX Unternehmensgruppe [www.navax.com] (http://www.navax.com/) Wissenschaftlicher Partner: Technische Universität (TU) Wien [www.tuwien.ac.at] (http://www.tuwien.ac.at/) Classic Partner: Deloitte Services Wirtschaftsprüfungs GmbH [www.deloitte.at] (http://www.deloitte.at/) Dimension Data Austria GmbH [www.dimensiondata.com] (http://www.dimensiondata.com/) Fabasoft [www.fabasoft.com] (http://www.dbt.at/Site/www.fabasoft.com) Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) [www.feei.at] (http://www.feei.at/) HORIZONT [www.horizont.at ] (http://www.horizont.at/)IBM Österreich [www.ibm.com/at/de] (http://www.ibm.com/at/de) Mindshare Austria [www.mindshareworld.com/austria] (http://www.mindshareworld.com/austria/) STRG.AT [www.strg.at] (http://www.strg.at/) Wien Energie [www.wienenergie.at] (https://www.wienenergie.at/eportal3/) Wirtschaftskammer Österreich [www.wko.at] (http://www.wko.at/) Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: Facebook: [www.facebook.com/digitalbusinesstrends] (http://www.facebook.com/digitalbusinesstrends) Twitter: [www.twitter.com/dbt_at] (http://www.twitter.com/dbt_at) ...

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13.02.2017

Virtual & Augmented Reality: Von digitalen Welten zu realen Geschäftserfolgen

Wien (OTS) - Die sogenannte erweiterte Realität wirkt zum Teil noch verspielt und nerdig. Tatsächlich sind Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) bereits in der Wirklichkeit angekommen. Laut den neuesten Prognosen des Marktforschers Gartner werden diese Technologien in fünf bis zehn Jahren so gut wie überall im Einsatz sein. Konzerne wie Google und Apple investieren bereits massiv. Forrester-Analysten zufolge könnte VR Nischen erobern, AR sogar den Massenmarkt erreichen. Gartner wiederum prognostiziert, dass bis 2020 rund 100 Millionen Menschen mit Augmented Reality shoppen werden. Wie nehmen wir unsere Umgebung künftig wahr? Welche Anwendungsgebiete gibt es? Und welche Rolle spielt das Thema für heimische Unternehmen? Die Keynotes beim kommenden DBT-Event, der am Donnerstag, den 23. Februar, ab 19:30 Uhr im Haus der Musik in Wien stattfindet, halten Annette Mossel (TU Wien) und Markus Meixner (ViewAr). Im Anschluss daran diskutieren sie mit Expertinnen und Experten über dieses hochaktuelle Thema. Einlass 19:00, Beginn 19:30 Uhr. Eine Video-Zusammenfassung des Abends wird anschließend unter [www.dbt.at] (http://www.dbt.at/) abrufbar sein. Über Digital Business Trends: Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von [APA – Austria Presse Agentur] (http://www.apa.at/) und [styria digital one] (http://sdo.at/) [(sd one) ] (http://www.sdo.at/)organisiert und von Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen. Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen pro Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen. Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind: Premium Partner: A1 Telekom Austria AG [www.a1.net] (http://www.a1.net/) ING-DiBa Austria [www.ing-diba.at] (http://www.ing-diba.at/) NAVAX Unternehmensgruppe [www.navax.com] (http://www.navax.com/) Wissenschaftlicher Partner: Technische Universität (TU) Wien [www.tuwien.ac.at] (http://www.tuwien.ac.at/) Classic Partner: Deloitte Services Wirtschaftsprüfungs GmbH [www.deloitte.at] (http://www.deloitte.at/) Dimension Data Austria GmbH [www.dimensiondata.com] (http://www.dimensiondata.com/) Fabasoft [www.fabasoft.com] (http://www.dbt.at/Site/www.fabasoft.com) Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) [www.feei.at] (http://www.feei.at/) HORIZONT [www.horizont.at ] (http://www.horizont.at/)IBM Österreich [www.ibm.com/at/de] (http://www.ibm.com/at/de) Mindshare Austria [www.mindshareworld.com/austria] (http://www.mindshareworld.com/austria/) STRG.AT [www.strg.at] (http://www.strg.at/) Wien Energie [www.wienenergie.at] (https://www.wienenergie.at/eportal3/) Wirtschaftskammer Österreich [www.wko.at] (http://www.wko.at/) Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: Facebook: [www.facebook.com/digitalbusinesstrends] (http://www.facebook.com/digitalbusinesstrends) Twitter: [www.twitter.com/dbt_at] (http://www.twitter.com/dbt_at) Virtual & Augmented Reality: Von digitalen Welten zu realen Geschäftserfolgen Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr Datum: 23.2.2017, um 19:00 Uhr Ort: Haus der Musik Seilerstätte 30, 1010 Wien ...

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27.01.2017

„Action statt jammern“: Wie die heimische Start-up-Kultur in Schwung kommt

Zwtl.: Uniprofessoren, Manager und Jungunternehmer analysierten Schwachstellen und Lösungsansätze – Studentenzahl in Computerwissenschaften rasch verdreifachen – Schnelles Scheitern billiger Im Silicon Valley fließen Milch und Honig, wird seit Jahren auf ein Vorbild bezüglich Unternehmenskultur, Innovationen und Start-ups verwiesen. Ob dabei die Einstellung der Akteure oder die Rahmenbedingungen eine größere Rolle spielen, haben Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Plattform „Digital Business Trends“ gestern, Donnerstagabend, in Wien unter die Lupe genommen. „Über das Silicon Valley-Mindset oder Fehlerkultur zu diskutieren ist in Ordnung, aber was wir brauchen sind konkrete Aktionen“, erklärte Professor Burton Lee, Dozent für European Entrepreneurship & Innovation an der Stanford University in Kalifornien. Eine starke Start-up-Kultur setze eine starke Software- und Daten-Kultur sowie neue Geschäftsmodelle voraus. „Wir müssen die Studentenzahl an Universitäten und Fachhochschulen in diesen Bereichen verzwei- und verdreifachen und rasch – in zwei bis drei Jahren – deutlich mehr Lehrgangsplätze anbieten“, so Lee. Außerdem sollten diese Angebote nicht nur Informatikstudenten zur Verfügung stehen, sondern für alle – von Kunst- bis Wirtschaftsstudenten – geöffnet werden, forderte der Innovations-Experte. Zwtl.: Künstliche Intelligenz statt klassischer Informatik Geändert werden müsse auch der Forschungs-Mix – weg von der traditionellen Informatik hin zu Computerwissenschaften und Datenwissenschaften. Wichtig sei, Bereiche wie Spieleentwicklung und Künstliche Intelligenz, „das Gehirn aller Systeme, die wir künftig nutzen“, zu forcieren. Hier müsste auch mehr Geld in die Forschung gepumpt werden. „Ihr macht zu wenig. Es gibt genug Talent und auch Interesse in Österreich“, verweist Lee auf „brillante Studenten“ an heimischen Unis und Fachhochschulen. Was das Mindset betrifft, gebe es ebenfalls Nachholbedarf, ergänzte Antoinette Rhomberg, Co-Gründerin und Geschäftsführerin des Werksalon Co-Making Space. So könnten Erfahrungen im Silicon Valley als unternehmerische Frischzellen-Kur wirken. „Das macht motivierter, inspirierter und mutiger“, so Rhomberg. „In Österreich gehen wir schwanger mit Ideen und besprechen die dann mit Gleichgesinnten“, empfiehlt sie ein „Rausgehen“ und „sich der Welt stellen“, denn ein schnelles Scheitern sei einfach billiger. Zwtl.: Im Silicon Valley gilt „pitch, listen and learn“ In der „Bay Area“ um San Francisco habe man ein bis zwei Minuten für einen Pitch, egal ob bei der privaten Grillparty, in der Arbeit oder im Gründungszentrum. Danach sollte man nach der Einschätzung des Gesprächspartners fragen – „und dann heißt es Mund zu, zuhören und lernen“. Bei mangelndem Interesse würde das Gegenüber sofort sagen: „Interessant, aber nichts für mich.“ Das spare beidseitig Zeit und Geld und beende die Konversation. Ansonsten könne man ein konstruktives Feedback erwarten und kein in Österreich weit verbreitetes „Bist du dir sicher?“ oder „Hast du dir das auch gut überlegt?“. „Man muss sich aber schon überlegen, wo man dieses Mindset überhaupt braucht. Wir sollten das nicht idealisieren“, relativierte Sabine Bothe von der A1 Telekom Austria. Für manche Bereiche sei es gut geeignet, für andere weniger. Selbst organisierte Teams und Design Thinking brauche es nicht überall. Zwar müsse man dieses Mindset auch in große Unternehmen bringen, dort gebe es aber schon Wege zu Innovationen. „Vielleicht ist es ein bisschen mühsamer, es macht aber Spaß. Unser Start-up-Campus platzt jedenfalls aus allen Nähten“, so Bothe. In Kooperation mit Talent Garden, laut eigenen Angaben Europas größtes Co-Working-Netzwerk, und weiteren Partnern arbeite man deshalb in Wien an einem neuen Angebot. Zwtl.: Abweisung wegen fehlender Studienplätze Einerseits gebe es Initiativen vom Kindergarten bis zu Frauen in die Technik, andererseits wäre eine Lösung des Fachkräftemangels sehr einfach, so Thomas Faast von der FH Technikum Wien: „Wir brauchen mehr Programmierer, schicken aber jedes Jahr hunderte junge Menschen weg, weil wir nicht genug Studienplätze haben.“ Er strich zudem hervor, dass es nicht nur um Software und Programmieren gehe, sondern auch Hardware wichtig sei – konkret Unternehmensideen, die in die Industrie zurückwirken können. Mit der Gründungsinitiative „Start me up“ wolle man die Gründerkultur jedenfalls stärker in das Hochschulleben einbinden. Es gehe nicht darum, eine kleine Kopie des Silicon Valley anzustreben, so Birgit Hofreiter von der Technischen Universität (TU) Wien, man sollte sich aber ansehen wie beispielsweise Stanford funktioniere und welche Rolle es im Wachstumsmodell des Valleys spiele. Die TU bewege sich jedenfalls in die richtige Richtung. Während Studenten früher in Großkonzerne strebten, dann in Beratungsunternehmen, würden sie jetzt vor allem Innovationen umsetzen wollen, etwas bewegen, gründen. „Da entsteht eine neue Berufsgruppe von Innovationsmanagern und Umsetzern“, so Hofreiter. Zwtl.: Politische Initiativen vor allem „viel Show“ „Das Silicon Valley-Mindset ist auch in Österreich vorhanden. Mit Familie ist das aber fast nicht machbar. Am Anfang stehen viele Risiken und wenig Geld“, gab sich Oliver Krizek, Geschäftsführer der NAVAX Unternehmensgruppe, überzeugt. Bei Vergleichen hinke man aber wegen einem unterschiedlichen Öko-System hinterher, so der Manager, der auch darauf verweist, dass in San Francisco Wohnen sehr teuer sei und es viele Obdachlose gebe. Kritik übte er an der Politik: „Da geht es vor allem um persönliche Eitelkeiten und viel Show. Die Effekte sind aber gering“, so Krizek. Dass im Silicon Valley nicht nur Milch und Honig fließen, betonte auch Rafael Rasinger von der Außenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich (WKO). Alleine in San Francisco hätten die Durchschnittsmieten im November 2016 rund 3.700 Euro betragen – für Nicht-Profiteure der Tech-Industrie kaum leistbar. Die Außenwirtschaft betreibe bereits seit 2009 die Technologieinitiative „Go Silicon Valley“ und habe so ein gewisses Mindset nach Österreich gebracht und das Start-up-Feld aufbereitet. „Der kalifornische Geist ist in Österreich angekommen, jetzt muss er skalieren und in weitere Bereiche kommen“, so Rasinger. „Wir haben schon eine unheimlich geile Start-up-Kultur und -Szene“, befindet auch Jürgen Schmidt von der Webagentur STRG.AT. Es herrsche ein offener Umgang, es gebe Netzwerktreffen, an manchen Bereichen müsse man aber noch arbeiten. Verbesserungswürdig seien vor allem die Rahmenbedingungen, wenngleich manche Forderungen überzogen seien: „Sind das die Unternehmen der Zukunft, die es nicht schaffen, eine GmbH zu gründen? Die haben im Unternehmertum nichts verloren, da gibt es viel größere Herausforderungen“, so Schmidt. Grundsätzlich brauche es zum Start nicht viel: „Da reicht oft die viel zitierte Garage, wenn man weiß, wo man hinwill.“ Weitere Bilder unter: [https://www.apa-fotoservice.at/galerie/8750/] (https://www.apa-fotoservice.at/galerie/8750/) Videorückblick unter: [https://www.apa-ots-video.at/video/048d3e6b5c9849c18d3e6b5c9889c176] (https://www.apa-ots-video.at/video/048d3e6b5c9849c18d3e6b5c9889c176) Zwtl.: Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind: Premium Partner: A1 Telekom Austria AG [www.a1.net] (http://www.a1.net/) ING-DiBa Austria [www.ing-diba.at] (http://www.ing-diba.at/) NAVAX Unternehmensgruppe [www.navax.com] (http://www.navax.com/) Wissenschaftlicher Partner: Technische Universität (TU) Wien [www.tuwien.ac.at] (http://www.tuwien.ac.at/) Classic Partner: Deloitte Services Wirtschaftsprüfungs GmbH [www.deloitte.at] (http://www.deloitte.at/) Dimension Data Austria GmbH [www.dimensiondata.com ] (http://www.dimensiondata.com/)Fabasoft [www.fabasoft.com] (http://www.fabasoft.com) Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) [www.feei.at] (http://www.feei.at/) HORIZONT [www.horizont.at ] (http://www.horizont.at/)IBM Österreich [www.ibm.com/at/de] (http://www.ibm.com/at/de) Mindshare Austria [www.mindshareworld.com/austria] (http://www.mindshareworld.com/austria/) STRG.AT [www.strg.at] (http://www.strg.at/) Wien Energie [www.wienenergie.at] (https://www.wienenergie.at/eportal3/) Wirtschaftskammer Österreich [www.wko.at] (http://www.wko.at/) Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: Facebook: [www.facebook.com/digitalbusinesstrends] (http://www.facebook.com/digitalbusinesstrends) Twitter: [www.twitter.com/dbt_at] (http://www.twitter.com/dbt_at) ...

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19.01.2017

APA-Science Event: Alles Fake News oder was?

Wien (OTS) - Diskussion von APA-Science zu "Bullshit oder Fakten" in Wissenschaft und Medien - Neue Qualität der Verbreitung - "Kompetenzprobleme" beim User - Quellentransparenz als ein Ausweg Der Begriff Fake News wird derzeit heftig diskutiert - zumeist im politischen Kontext. Doch auch für die Wissenschaft sind Falschmeldungen und manipulative "Nachrichten" ein Thema, sie hat ganz ähnlich wie die Medien mit einem Vertrauensverlust und Anfeindungen zu kämpfen. Dass das Thema die Öffentlichkeit und die Medien selbst derzeit intensiv beschäftigt, zeigt sich auch in einer aktuellen APA-DeFacto-Medienanalyse: Die Nennung des Begriffs „Fake News“ nimmt seit November 2016 erheblich zu. Ursachen und Gegenstrategien zum Phänomen Fake News diskutierte ein prominentes Podium gestern, Mittwochabend, beim APA-Science Event. "Fake News are no news", hielt Wissenschaftsforscherin Helga Nowotny in ihrer Keynote fest. Warum dann die Aufregung gerade jetzt? "Die Dreistigkeit" erschüttere, meinte sie: "Fake News wird wie Falschgeld offen gehandelt." Wissenschafter seien umgeben "von Menschen, die die Wissenschaft ablehnen, verneinen, ihr feindlich gegenüber eingestellt sind". Zwtl.: Wissenschaft nicht in der Defensive Die Wissenschaft dürfe aber nicht "in die Defensive gehen". Sie müsse ihre Prozesse, "die Entstehung von wissenschaftlichen Tatsachen", besser vermitteln. Und sich aus ihrer "Komfortzone" bewegen und akzeptieren: "Wissen ist Macht, wenn man das Wissen richtig anwendet." Für all das "brauchen wir die Medien". Nur - welche "praktischen Schritte" unternähmen diese, um Falschmeldungen zurückzudrängen oder zu vermeiden?, wollte Nowotny wissen. Die Medienjournalistin Ingrid Brodnig sieht einen Weg zur Besserung in mehr Transparenz im journalistischen Tun. "Zu zeigen, wir haben sauber recherchiert", könnte wieder mehr Vertrauen bei den Usern schaffen. Denn das sei derzeit dahin, und die Medienkonsumenten bewegten sich zunehmend in Echokammern, wo sie nur die ihnen genehme Information erreiche und die von Algorithmen gefüttert werden. Journalisten sollten sich auch vor falsch verstandener Ausgewogenheit hüten, riet Brodnig ihrer Zunft. "Journalisten stellen Quacksalber auf dieselbe Ebene wie anerkannte Wissenschafter, die seit 40 Jahren forschen", verwies sie etwa auf die Klassiker Klimawandel oder Impfdebatte. Bei den Usern ortete sie ein "Kompetenzproblem". Das sah Nowotny ähnlich: "Wenn das Internet eine Kloake ist, dann muss ich lernen, wo steige ich hin und wo steige ich nicht hin." Zwtl.: "Fake News" vs. "True News" Michael Lang, Chefredakteur der APA - Austria Presse Agentur, will nicht nur "ständig darüber reden, was Journalisten gegen Fake News tun können" - sondern auch über die Frage: "Was können wir für True News tun?" In den Redaktionen "müssen wir uns wieder ein bisschen mehr Zeit nehmen" und trotz aller Trends zu Multimedia-Produktion und Live-Bericht auf klassische Recherche setzen. Auch Lang sieht in Fake News nicht unbedingt ein neues Phänomen, konzedierte aber: "Neu ist die Möglichkeit der Verbreitungswege." Der Präsident des Europäischen Forums Alpbach, Franz Fischler, forderte gar einen "gesellschaftlichen Schulterschluss" für mehr Wahrhaftigkeit, allerdings dürften die Medien nicht in die Rolle des Oberlehrers verfallen. "Die Differenz zwischen der gefühlten Wahrheit und den echten Fakten wird immer größer", beobachtet der einstige EU-Kommissar. Der nachgerade systemimmanente Drang des Redakteurs, Informationen zuzuspitzen und verkürzt darzustellen, wurde von Meinungsforscher Peter Hajek geschildert. Er verteidigte seine Zunft gegen die jüngsten Vorwürfe, sie habe bei der britischen "Brexit"-Abstimmung ebenso versagt wie bei der US-Wahl. Die Medien drängten auf konkrete Zahlen und würden relativierenden Kontext nicht immer akzeptieren. Das bestätigte auch Nowotny als Stimme der Wissenschaft: Es sei eine "falsche Vorstellung, von Experten ein klares Ja und Nein zu verlangen. Die Ungewissheit ist ein Faktum." Eine im Vorfeld der Diskussionsveranstaltung vom APA-Tochterunternehmen APA-DeFacto erstellte Medienanalyse zeigt: Wurde das Thema Fake News zu Beginn des untersuchten Zeitraums im Oktober 2016 noch durchschnittlich knapp zwölf Mal pro Woche in den Medien erwähnt, stiegen die Nennungen ab November bis Mitte Jänner 2017 deutlich auf teilweise mehr als 200 Treffer pro Woche an. Untersucht wurden Nennungen der Begriffe „Fake News“ und „Falschmeldung“ (in verschiedenen Schreibweisen) in Tageszeitungen, Zeitschriften, TV-Sendungen und News-Websites. Ende Jänner erscheint auf APA-Science ein ausführliches Dossier zum Thema „postfaktisches“ Zeitalter. http://science.apa.at/ Zwtl.: APA-Science - ein Netzwerk der APA Bildung, Forschung, Technologie und Innovation - APA-Science ist das österreichische Kommunikationsnetzwerk für Zukunftsthemen. Initiiert von der APA - Austria Presse Agentur bietet die Plattform http://science.apa.at fundierte Berichterstattung zu Forschungs- und Bildungsthemen und aktuelle Beiträge von führenden Playern der österreichischen Wissenschaftslandschaft. APA-Science hat zum Ziel, gemeinsam mit seinen Partnern die österreichische Forschung im In- und Ausland sichtbar zu machen und damit Neugierde auf wissenschaftliche Themen in der Öffentlichkeit zu wecken Zwtl.: Die Partner von APA-Science sind u.a.: Bundesministerium für Bildung und Frauen www.bmbf.gv.a\nBundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie www.bmvit.gv.a\nBundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft www.bmwfw.gv.at\nAustrian Institute of Technology www.ait.ac.at\nRat für Forschung und Technologieentwicklung www.rat-fte.at -Siemens Österreich www.siemens.at\nTÜV Austria www.tuev.at\n Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter: [http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8710] (http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8710) ...