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  • Die Zerstörung schreitet weiter voran
    Schlagabtausch im UNO-Sicherheitsrat: Nach den heftigsten Bombardierungen Aleppos im gesamten syrischen Bürgerkrieg ...
    Schlagabtausch im UNO-Sicherheitsrat: Nach den heftigsten Bombardierungen Aleppos im gesamten syrischen Bürgerkrieg haben sich Russland und die westlichen Staaten am Sonntag in New York gegenseitig die Schuld für die Eskalation der ...
Aus dem APA-Newsroom
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Frieden für die Bevölkerung Kolumbiens

Cartagena

Historischer Friedensvertrag in Kolumbien wird unterzeichnet

Nach über 50 Jahren Konflikt unterzeichnen die kolumbianische Regierung und die marxistischen FARC-Rebellen am Montag (17.00 Uhr Ortszeit/24.00 MESZ) einen Friedensvertrag. Im Beisein von Staats- und Regierungschefs sowie UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon wird in Cartagena an der kolumbianischen Karibikküste das seit 2012 mit internationaler Hilfe auf Kuba ausgehandelte Abkommen besiegelt.

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Zwei Beamte wurden  bei der Explosion schwer verletzt

Budapest

Bombenanschlag in Budapest richtete sich gegen Polizei

Bei einem Bombenanschlag im Zentrum von Budapest sind in der Nacht auf Sonntag zwei Streifenbeamte schwer verletzt worden. "Die vorliegenden Indizien lassen zweifelsfrei darauf schließen, dass die Polizisten das Ziel des Anschlags waren", erklärte der ungarische Landespolizeikommandant Karoly Papp am Sonntagabend auf einer Pressekonferenz in Budapest.

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Wie hoch fallen die Lohnerhöhungen aus?

Wien

Gewerkschaften starten mit Lohnforderung in Herbstlohnrunde

Montagmittag läuten die Metaller die Herbstlohnrunde ein - und das gleich mit einer Premiere: Erstmals werden die Arbeitnehmervertreter bei der Forderungsübergabe den Prozentsatz nennen, um den Löhne und Gehälter angehoben werden sollen. Im Vorjahr einigte man sich nach sehr zähen Verhandlungen auf ein Plus von 1,5 Prozent - bei einer Jahresinflationsrate von 0,9 Prozent.

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Salzburg dominierte, für den Sieg reichte es aber nicht

Altach

Salzburg liess bei 0:0 in Altach Punkte liegen

Meister Salzburg hat am Sonntag Punkte liegen gelassen. Zum Abschluss der 9. Runde der Fußball-Bundesliga mussten sich die "Bullen" in Altach mit einem torlosen Remis begnügen und verloren als Tabellenzweite einen Punkt auf Leader Sturm, der nun vier Zähler in Front liegt. Die Elf von Oscar Garcia blieb zum erst dritten Mal in dieser Saison ohne Tor, ist aber seit acht Ligapartien ungeschlagen.

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Digital Business Trends

Die Reihe bietet bei regelmäßigen Events in Wien, Graz und Linz neue Inputs sowie hochkarätige Expertinnen und Experten zu aktuellen Themen

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Aussendungen der APA-Gruppe
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19.09.2016

Die Chatbots kommen: Auf dem Weg zum „conversational commerce“

Wien (OTS) - Expertinnen und Experten diskutieren beim nächsten Event der Digital Business Trends am 29. September in Wien, wie wir zukünftig im Internet mit automatisierten, digitalen Helfern kommunizieren Für jeden Dienst eine eigene App? Von wegen – 2016 soll das Jahr werden, in dem wir anfangen, uns mit Maschinen im Netz zu unterhalten. Die Internet-Branche arbeitet mit Hochdruck an Chatbots – Programme, die in der Lage sind, eine Konversation mit Menschen zu führen, zum Beispiel auf Messaging-Plattformen. Niemand müsse mehr bei der Telefonvermittlung nach einem Floristen in der Nähe fragen, nannte Facebook-Chef Mark Zuckerberg ein Beispiel. Der Web-Vordenker Chris Messina erklärte 2016 bereits zum Jahr des „conversational commerce“ – also von Geschäften, die via Konversation abgeschlossen werden. Die Idee dahinter ist, dass ein Dialog im Messenger eine App ersetzen kann. Auch Microsoft-Chef Satya Nadella erklärte jüngst: „Bots sind die neuen Apps.“ Noch sind die Ergebnisse aber trotz selbstlernender Algorithmen und Big-Data-Analysen durchwachsen. Wie verändern sich (mobile) Kommunikation und E-Commerce dadurch? Ist das der Tod der klassischen Apps? Welche Chancen bietet diese Entwicklung? Welche Einsatzgebiete tun sich auf? Wie funktioniert Werbung in diesen Systemen? Oder steigt damit nur die Abhängigkeit von den Branchengrößen? Die Keynote beim kommenden DBT-Event, der am Donnerstag, den 29. September ab 19:30 Uhr, im Haus der Musik in Wien stattfindet, hält Bernhard Hauser (oratio). Mit ihm diskutieren dazu im Anschluss unter anderem Mikhail Arshinskiy (Deloitte Österreich), Alexander Falchetto (APA-IT) und Gregor Fischer (A1 Telekom Austria). Einlass 19:00, Beginn 19:30 Uhr. Sollten Sie nicht persönlich dabei sein können, haben Sie die Möglichkeit den Event mittels Facebook-Live zu verfolgen. Eine Video-Zusammenfassung des Abends wird anschließend unter [www.dbt.at] (http://www.dbt.at/) abrufbar sein. Über Digital Business Trends: Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von [APA – Austria Presse Agentur] (http://www.apa.at/) und [styria digital one] (http://sdo.at/) [(sd one) ] (http://www.sdo.at/)organisiert und von Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen. Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen pro Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen. Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind: Premium Partner: ING-DiBa Austria [www.ing-diba.at] (http://www.ing-diba.at/) NAVAX Unternehmensgruppe [www.navax.com] (http://www.navax.com/) Wissenschaftlicher Partner: Technische Universität (TU) Wien [www.tuwien.ac.at] (http://www.tuwien.ac.at/) Classic Partner: A1 Telekom Austria AG [www.a1.net] (http://www.a1.net/) CMS Reich-Rohrwig Hainz [www.cms-rrh.com] (http://www.cms-rrh.com/) Deloitte Services Wirtschaftsprüfungs GmbH [www.deloitte.at] (http://www.deloitte.at/) Dimension Data Austria GmbH [www.dimensiondata.com] (http://www.dimensiondata.com/) Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG [www.sparkasse.at/erstebank] (http://www.sparkasse.at/erstebank) Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) [www.feei.at] (http://www.feei.at/) IBM Österreich [www.ibm.com/at/de] (http://www.ibm.com/at/de) Samsung Electronics Austria GmbH [www.samsung.com] (http://www.samsung.com/) STRG.AT [www.strg.at] (http://www.strg.at/) Werbeplanung.at Verlags GmbH [www.werbeplanung.at] (http://www.werbeplanung.at/) Wirtschaftskammer Österreich [www.wko.at] (http://www.wko.at/) Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: Facebook: [www.facebook.com/digitalbusinesstrends] (http://www.facebook.com/digitalbusinesstrends) Twitter: [www.twitter.com/dbt_at] (http://www.twitter.com/dbt_at) YouTube: [www.youtube.com/DigitalBizTrends] (http://www.youtube.com/DigitalBizTrends) Die Chatbots kommen: Auf dem Weg zum „conversational commerce“ Podiumsdiskussion: 19:30 - 21:00 Uhr Datum: 29.9.2016, um 19:00 Uhr Ort: Haus der Musik Seilerstätte 30, 1010 Wien ...

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16.09.2016

Personalrochade im APA-Newsroom

Wien (OTS) - Neue Aufgabenstellungen erwarten ab 1. Oktober im Newsroom der APA – Austria Presse Agentur Innenpolitik-Chefin Katharina Schell (44) und den stellvertretenden Chefredakteur Johannes Bruckenberger (48). Die bisherige Ressortleiterin wechselt als journalistische Schnittstelle für digitale Innovationen in die Chefredaktion der österreichischen Nachrichtenagentur und ist dort künftig auch für die Medienberichterstattung verantwortlich. Die Leitung der APA-Innenpolitik übernimmt Johannes Bruckenberger, Susanne Puller (30) verstärkt als stellvertretende Ressortleiterin das Führungsteam des Ressorts. Katharina Schell beschäftigt sich neben ihrer Ressortleitung bereits seit längerer Zeit innerhalb der APA mit Innovationsthemen wie Kuratierung von Inhalten oder der Rolle der APA in Sozialen Medien. Auf eigenen Wunsch wechselt sie nun von der Führungs- in die Fachkarriere und vertritt die Redaktion künftig in dem im Aufbau befindlichen Kompetenzzentrum für digitale Innovationen. Johannes Bruckenberger ist mehr als zehn Jahre nach dem Einzug in die APA-Chefredaktion ebenfalls bereit für neue Herausforderungen, er übernimmt die Ressortleitung der Innenpolitik und übergibt seine zusätzlichen Agenden in der Medienberichterstattung an seine künftige Vorgängerin. Katharina Schell war bereits einmal zuvor Medienredakteurin der APA: Nach Freier Mitarbeit in der Agentur parallel zu ihrem Germanistik- und Skandinavistik-Studium übernahm sie von 2000 bis 2006 die Medienberichterstattung, fungierte zwischenzeitlich als interimistische Leiterin des Kärntner APA-Büros und wechselte schließlich als stellvertretende Leiterin des Kultur- und Medienressorts zur Tageszeitung „Kurier“. 2008 kehrte sie als Chefin der Innenpolitik in die APA zurück. Johannes Bruckenberger begann seine Karriere in der österreichischen Nachrichtenagentur vor mehr als 20 Jahren zunächst als Freier Mitarbeiter, wurde 1998 Medienredakteur und übernahm zum Jahrtausendwechsel die Funktion des Chefs vom Dienst. Mit dem Umzug in den neuen Newsroom berief ihn der Vorstand der APA in die Position des stellvertretenden Chefredakteurs, die er auch weiter beibehält. Seine bisherige Funktion als Newsmanager wird er in Zukunft allerdings nur noch in Ausnahmefällen wahrnehmen. Für APA-Chefredakteur Michael Lang ist der Wechsel im Redaktionsmanagement „eine tolle, logische und zukunftsweisende Entwicklung, vor allem freut es mich auch, mit Kollegin Schell die erste Frau in der Chefredaktion begrüßen zu dürfen. Freilich tut es mir auch ein bisschen leid um die beiden in ihren bisherigen Funktionen, weil sie diese perfekt ausgefüllt und einen unschätzbaren Beitrag zum Erfolg der APA-Redaktionen, in Wahrheit aber natürlich für die Entwicklung der gesamten Agentur geleistet haben. Daran wird sich allerdings auch in der neuen Struktur nichts ändern“. ...

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07.09.2016

Geiringer-Stipendium 2016 geht an APA-Journalist Schlemmer

Wien (OTS) - Christoph Schlemmer (31) erhält das Alfred Geiringer-Stipendium 2016. Der von der APA - Austria Presse Agentur gestiftete Fonds zur journalistischen Weiterbildung dient der Förderung des Qualitätsjournalismus und ermöglicht einen dreimonatigen Studienaufenthalt am Green College der Universität Oxford sowie die Teilnahme am exklusiven "Journalism Training Programme" der Thomson Reuters Foundation. Schlemmer studierte Volkswirtschaftslehre an der WU Wien und absolvierte den Journalistenlehrgang am Kuratorium für Journalistenausbildung. Nach Praktika beim "Standard" und dem Online-Magazin "Eurozine" landete er in der Wirtschaftsredaktion der APA. In seiner wissenschaftlichen Arbeit am Reuters Institute wird sich Schlemmer mit der Frage beschäftigen, welche Nutzer- bzw. Kundendaten wie Online-Verweildauer, Klickraten oder Verbreitung über soziale Medien neben den traditionellen Maßstäben wie Ausgewogenheit oder Schnelligkeit im digitalen Zeitalter die Berichterstattung einer Nachrichtenagentur beeinflussen können. Der Namensgeber des Stipendiums, Alfred Geiringer, legte den Grundstein für den Weg zur Unabhängigkeit, den die APA - Austria Presse Agentur seit 1946 gegangen ist. Geiringer musste 1938 aus Österreich emigrieren und kehrte 1945 als Reuters European Editor zurück. Die APA verdankt ihm maßgeblich die Loslösung aus fast einem Jahrhundert staatlicher Bindung und die Transformation zu einer Nachrichtenagentur, die heute allein den Grundsätzen Unabhängigkeit, Zuverlässigkeit und Ausgewogenheit verpflichtet ist. Dank Geiringers Aufbauarbeit zählt die APA heute zur kleinen Gruppe von etwa 20 Agenturen weltweit, die sich im privaten Eigentum der Medien befinden, während die große Mehrzahl der Nachrichtenagenturen, nämlich etwa 90 Prozent, in staatlichem Eigentum oder staatlich kontrolliert ist. Die APA hat sich deshalb 2001 entschlossen, unter Geiringers Namen einen Fonds zur journalistischen Weiterbildung einzurichten. Das Stipendium geht an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von österreichischen Medienhäusern sowie der APA selbst. Bisherige Geiringer-Stipendiaten waren Hedwig Kainberger ("Salzburger Nachrichten"), Monika Graf (APA, inzwischen "Salzburger Nachrichten"), Alexandra Föderl-Schmid ("Der Standard"), Gianluca Wallisch (APA, inzwischen "Der Standard"), Alexandra Frech (APA), Eva Weissenberger ("Kleine Zeitung", inzwischen "News"), Judith Högerl (APA), Monika Kalcsics (ORF), Christoph Griessner (APA), Anna-Maria Wallner ("Die Presse"), Sonja Gruber (APA) sowie Anja Kröll ("Salzburger Nachrichten"). Der Studienaufenthalt bei der Thomson Reuters Foundation findet von Oktober bis Dezember 2015 in Oxford statt. Das "Journalism Training Programme" in der britischen Universitätsstadt bietet dabei drei Schwerpunkte: Die Teilnehmer verfassen eine wissenschaftliche Arbeit über ein medienrelevantes Thema ihrer Wahl, besuchen regelmäßig Seminare und gelegentliche Speziallehrveranstaltungen und können unter dem Motto "human contacts" persönliche Kontakte zu Vortragenden und Studierenden, Medienfachleuten und Praktikern knüpfen. Darüber hinaus werden Studien-Ausflüge zu großen Medienunternehmen in London, etwa Reuters, BBC und CNN, sowie zu politischen Einrichtungen wie House of Commons und Royal Institute of International Affairs unternommen. APA-Außenpolitikredakteur Alexander Fanta erhielt unterdessen das "Google Digital News Fellowship" zugesprochen. Fanta wird sich ab Jänner 2017 im Rahmen eines vom US-Internetkonzern finanzierten Stipendiums für sechs Monate am Reuters-Institut in Oxford aufhalten. Thema seiner dort geplanten Forschungsarbeit ist "Roboterjournalismus" und der Trend hin zu automatisierter Texterstellung im Journalismus. Fanta ist 31 Jahre und arbeitet seit 2011 in der APA-Außenpolitik, davor sammelte er in der Außenpolitik des "Standard" und bei der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erste Berufserfahrung. ...

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31.08.2016

70 Jahre APA – Austria Presse Agentur

Wien (OTS) - Vor 70 Jahren wurde die APA – Austria Presse Agentur gegründet: Am 1. September 1946 nahm die Nachrichtenagentur ihren Betrieb auf. Die allererste Meldung wurde im Wirtschaftsressort ausgegeben. Damals wurden Nachrichten noch über endlose Streifen des sogenannten Hell-Schreibers an die Medien des Landes verteilt, heute werden APA-News in „Realtime" via Computer verbreitet. Aus der APA wurde der führende elektronische Informationsprovider des Landes. Die Geschichte der APA-„Vorläuferinnen" begann freilich schon in der Monarchie. 1849 gründete Joseph Tuvora mit der „Österreichischen Correspondenz" die erste Nachrichtenagentur in Österreich, die als privates Unternehmen dennoch weitgehend unter staatlichem Einfluss stand. 1859 wurde die „Österreichische Correspondenz" in das „k.k. Telegraphen Korrespondenz Büro" umgewandelt. Dieses Konstrukt sollte bis 1922 existieren. Die Agentur stand ebenso wie das Nachfolgeunternehmen „Amtliche Nachrichtenstelle" (ANA) unter staatlicher Leitung. Die ANA wurde in den Jahren 1938 bis 1945 in die „Zweigstelle Wien" des in Berlin ansässigen „Deutschen Nachrichten Büros“ umgewandelt und für Nazi-Propagandazwecke missbraucht. 70 Jahre Unabhängigkeit 1946 erfolgte auf Initiative der Alliierten die Gründung der Austria Presse Agentur als privatwirtschaftliche Genossenschaft im Eigentum der Tageszeitungen. Zur Unabhängigkeit der APA kam es damals nur auf „Druck von außen", nämlich seitens der Alliierten gemeinsam mit den Nachrichtenagenturen Reuters und AP. Die österreichische Regierung war gegen eine unabhängige Nachrichtenagentur. Die APA ist heute eine von weltweit nur rund 20 bis 25 unabhängigen Nachrichtenagenturen, der große Rest befindet sich unter staatlicher Kontrolle. Am 1. September 1946 nahm die APA im Gebäude der Wiener Börse die Arbeit auf. Zu Beginn verfügte die Agentur über eine Auslands-, eine Inlands-, eine Wirtschafts- und eine Sportredaktion. Andere Themenkreise wurden zunächst „mitbehandelt". Die Kulturredaktion entstand 1957, ein eigenes Chronikressort gibt es seit 1983. Die Bildredaktion wurde 1985 ins Leben gerufen, die Grafik erblickte als eigenes Ressort 1994 das Licht der Welt. Von 1970 bis 2005 war die APA im Internationalen Pressezentrum in Wien-Döbling untergebracht. Im August 2005 erfolgte der Umzug in einen der modernsten und größten Newsrooms Kontinentaleuropas an den Naschmarkt in Wien-Mariahilf. Während in der Anfangszeit das Tagesaufkommen bei rund 100 bis 150 Meldungen lag, werden sieben Jahrzehnte später täglich über 500 Meldungen, mehr als 1.000 Fotos sowie zahlreiche Videos und Infografiken zu Themen aus Österreich und der Welt produziert. Die APA stellt mit ihren Nachrichten und multimedialen Angeboten Tageszeitungen, Radio und Fernsehen, aber auch Online-Diensten und Zeitschriften sowie politischen Organisationen und Wirtschaftsunternehmen den Rohstoff für deren tägliche Arbeit zur Verfügung. Sie erbringt damit für die österreichische Gesellschaft eine zentrale Infrastrukturleistung auf dem Sektor der Information. Die APA erfüllt diese Aufgabe nach den Grundsätzen Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und Ausgewogenheit und hat damit die Funktion eines „Public Service", weil der Anspruch erhoben wird, zuverlässig, objektiv, umfassend und zeitnah zu berichten. In privatem Auftrag wird eine „öffentliche Aufgabe" erfüllt. Die APA als multimedialer Informationsdienstleister Die gesamte APA-Gruppe besteht mittlerweile nicht nur aus mehr als 500 ständigen Mitarbeitern, sondern auch aus mehreren erfolgreichen Tochter-Unternehmen: APA-OTS, APA-DeFacto, APA-IT, APA-PictureDesk. Dazu kommt eine 50-Prozent-Beteiligung an der Bildagentur Keystone. Zum Kernbereich der „Nachrichtenagentur" zählen die Abteilungen Basisdienst, MultiMedia und Finance. Neben der Arbeit im Nachrichtenjournalismus fungiert die APA als Anbieter von Datenbanken - vom APA-Basisdienst über internationale Nachrichtenagenturen, Zeitungen und Zeitschriften aus Österreich, Deutschland, der Schweiz bis zu den wichtigsten ORF-Nachrichtensendungen sowie relevanten Web- und Social Media-Inhalten - und ist damit auch eines der größten Medienbeobachtungsunternehmen des Landes. Mit dem OTS Originaltext-Service als größtem heimischen Verbreiter von multimedialen Presseaussendungen bietet die APA darüber hinaus eine Plattform für den öffentlichen Diskurs. Angeboten werden weiters innovative technische Dienstleistungen. Mit Technologie und Innovation unabhängig in die Zukunft „Unabhängigkeit durch wirtschaftliche Stärke“ ist auch klares Ziel des neuen APA-Geschäftsführers Clemens Pig. „Wir müssen die APA-Berichterstattung – so wie in den vergangenen Jahren – unabhängig in die Zukunft führen“. Die künftige Rolle der Nachrichtenagentur sieht er im Dreieck „Content, Technology und Network". Die APA muss sich angesichts des Medienwandels in Richtung einer „redaktionellen Informationstechnologie-Agentur" entwickeln, so Pig. Die Innovationsthemen könne man gut aus den Megatrends der Medien- und Kommunikationsbranche ableiten: Video, Mobile, Social, Data und Paid Content im Kontext der neuen Unbundling-Lösungen. So stünden etwa die Weiterentwicklung der APA-Videoservices sowie des Austria-Kiosk ganz oben auf der Agenda. „Das sind die zentralen Innovationen, von denen insbesondere die Medienbranche profitiert", meint Pig. Genossenschafter bzw. Eigentümer der APA sind derzeit 13 österreichische Tageszeitungen („Kurier", „Kleine Zeitung" Graz und Klagenfurt, „Österreich", „Oberösterreichische Nachrichten", „Salzburger Nachrichten", „Der Standard", „Tiroler Tageszeitung", „Die Presse", „Vorarlberger Nachrichten", „Neues Volksblatt", „Neue Vorarlberger Tageszeitung", „WirtschaftsBlatt" und „Wiener Zeitung") sowie der ORF. Durch das Genossenschaftsprinzip trägt die APA zur Medienvielfalt in Österreich bei. Die APA erwirtschaftete 2015 einen Umsatz von 73,46 Millionen Euro. Das Konzernergebnis (EGT) betrug 2,41 Millionen Euro, der Mitarbeiterstand lag bei 572 Personen. ...