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  • Faymann und Hundstorfer erläutern SPÖ-Pläne
    Die SPÖ macht weiter gegen den von der ÖVP geforderten Pensionsautomatismus mobil. Eine solche automatische Anpassung ...
    Die SPÖ macht weiter gegen den von der ÖVP geforderten Pensionsautomatismus mobil. Eine solche automatische Anpassung des Pensionsantrittsalters an die Lebenserwartung werde es mit der SPÖ nicht geben, stellten Parteichef Werner Faymann ...
Aus dem APA-Newsroom
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Grenzwerte um 400 Prozent überschritten

Klagenfurt

Umweltgift Hexachlorbenzol in Milch aus Kärnten

Milch und Viehfutter aus dem Kärntner Görtschitztal sind mit dem krebserregenden Umweltgift Hexachlorbenzol belastet. Kärntens Agrarlandesrat Christian Benger (ÖVP) gab am Mittwoch bekannt, dass bis zu 35 Betriebe mit mehreren Hundert Kühen betroffen sind. In Umlauf gebracht wurde die kontaminierte Milch jedoch nicht, wie Benger betonte. Wie das Gift in die Milch kam, ist noch unklar.

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Je zweieinhalb Jahre unbedingt für Paar

Wien

Drastische Strafe für illegalen Welpenhandel

Ein böses Erwachen hat es am Mittwoch im Wiener Straflandesgericht für ein Paar gegeben, das einen illegalen Handel mit Welpen betrieben hatte. Der 32-jährige Mann und seine gleichaltrige Partnerin wurden von einem Schöffensenat (Vorsitz: Christoph Bauer) wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs zu jeweils zweieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt.

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War seit  1949 am Burgtheater tätig

Wien

Burgtheater-Doyenne Annemarie Düringer gestorben

Burgtheater-Doyenne Annemarie Düringer ist am Mittwoch an ihrem 89. Geburtstag in Baden in Niederösterreich gestorben. Das gab das Burgtheater am Nachmittag bekannt. "Mit Annemarie Düringer verliert die Burg eine ganz große Schauspielerin", so Direktorin Karin Bergmann.

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Rückkehr zur normalen Punktevergabe

Genf

Keine doppelten Punkte mehr beim F1-Finale 2015

Die doppelten Punkte im Formel-1-Finale sind nach einem Versuch schon wieder Geschichte. Die Formel-1-Kommission schaffte bei ihrer Sitzung in Genf die von Promoter Bernie Ecclestone für 2014 initiierte Neuerung wieder ab, berichtete das Fachmagazin "auto, motor und sport" (ams) am Mittwoch.

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Aussendungen der APA-Gruppe
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25.11.2014

Austria Presse Agentur richtete Qualitätsbeirat ein

Wien (OTS) - Die APA - Austria Presse Agentur hat einen Qualitätsbeirat eingerichtet. "Wir verfügen damit über kompetente Diskussionspartner, die journalistische Erfahrung und Expertise aus der Praxis sowie wissenschaftliches und medienrechtliches Know-how einbringen und der APA-Chefredaktion für Feedback zu Fragen der Qualität und Qualitätssicherung zur Verfügung stehen", so APA-Chefredakteur Michael Lang. Die Idee zur Etablierung des APA-Qualitätsbeirats wurde noch gemeinsam mit dem im Frühjahr verstorbenen Kommunikationswissenschafter Hannes Haas entwickelt. "Durch strukturiertes Feedback und Reflexion, kritische und selbstkritische Auseinandersetzung mit Qualitätsthemen und eine permanente Qualitätsdebatte wollen wir die Qualität und das Qualitätsmanagement des APA-Basisdienstes so weiter verbessern", erklärt Lang Motive zur Gründung des Gremiums. Dem APA-Qualitätsbeirat gehören Susanne Glass, ARD-Korrespondentin für Österreich/Südosteuropa und Präsidentin des Verbands der Auslandspresse, Bettina Roither, ehemalige Chefredakteurin im ORF-Radio und zuletzt Leiterin des Kultur- und Informationssenders Ö1, Engelbert Washietl, freier Journalist und ehemaliger Chefredakteur der "Salzburger Nachrichten" und des "WirtschaftsBlatt", Michael Pilz, Experte für Medienrecht und Medienanwalt in der Kanzlei Freimüller/Noll/Obereder/Pilz, Fritz Hausjell, Professor am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Uni Wien, sowie Vinzenz Wyss, Professor für Journalistik am Institut für Angewandte Medienwissenschaft der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur, an. Der Beirat steht der Chefredaktion als beratendes Gremium bei der Qualitätssicherung, der Erstellung interner Handbücher, Leitfäden und Compliance-Regelungen zur Verfügung. Bei der konstituierenden Sitzung des Gremiums in der vergangenen Woche wurde Engelbert Washietl zum Sprecher des APA-Qualitätsbeirats gewählt. Washietl: "Der Qualitätsbeirat stellt eine unbürokratische Plattform dar, auf der Journalisten und Vertreter der Wissenschaft mit der Spitze der APA-Redaktion einen Meinungsaustausch pflegen. Dieser sollte der Qualitätssicherung dienen, aber auch die Möglichkeit verbessern, allfällige Probleme unparteiisch und auf gleicher Augenhöhe zu behandeln. Die APA als wichtigster Dienstleister fast aller Medien kommuniziert somit nicht nur von Unternehmen zu Unternehmen und von Medienmanagern zu Medienmanagern, sondern im neu geschaffenen Beirat mit erfahrenen Journalisten und Wissenschaftern." ...

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20.11.2014

"Spiegel"-Journalist Takis Würger gewinnt "Writing for CEE 2014"

Wien (OTS) - Ein Reporter des deutschen Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" gewinnt den Journalistenpreis "Writing for CEE 2014". Takis Würger erhielt die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung am Mittwochabend in Wien für eine Reportage aus Illitschiwsk, einer Provinzstadt im Süden der Ukraine. Anhand des Kampfs um eine Lenin-Statue veranschaulichte Würger die Gespaltenheit des Landes. "Takis Würger hat nicht nur einen in Aufbau, Stil und Sprache perfekten Text abgeliefert", begründete die Journalistin Cornelia Vospernik in der Laudatio die Preisvergabe stellvertretend für die Jury. "Er hat vor allem das getan, was zu den wichtigsten Aufgaben von uns Journalisten gehört: das Große durch das Kleine begreifbar zu machen." Würgers Text beginnt mit einem Gerücht: Bewaffnete Männer aus der Westukraine seien auf dem Weg nach Illitschiwsk, um den sieben Meter großen, goldenen Lenin abzureißen, hieß es. Bewohner der Schwarzmeerstadt wie die 21-jährige Kristina versammelten sich daraufhin, um das Denkmal zu bewachen. "Die Wächter von Illitschiwsk" erlebten große Ungewissheit in diesen Tagen Anfang März. Sie stritten um die Zukunft des tiefgespaltenen Landes. Der deutsche Journalist traf radikale ukrainische Nationalisten ebenso wie Sowjetnostalgiker. Die russischsprachige Hauptprotagonistin Kristina ist weder pro-europäisch noch uneingeschränkt pro-russisch. Sie wünscht sich einen Kompromiss zwischen Ost und West: Lenin steht für sie für ein multinationales Miteinander. Etwa acht Tage war Takis Würger gemeinsam mit dem Fotografen Fabian Weiß in der Ukraine unterwegs. "Fabian und ich haben einfach ein paar Tage bei der Statue verbracht, viel Tee getrunken und viel gerösteten Speck gegessen und gefroren", erzählte Würger der APA. "Das mache ich meistens so. Erst mal ein paar Tage rumhängen und still sein, damit die Leute die Angst verlieren." Nach einigen Tagen hätten sie "dann zur Familie gehört". Auch der Ehrengast der Preisverleihung Wladimir Kaminer widmete sich der Ukraine. In einer Rede sprach der deutsch-russische Schriftsteller über die Ukraine-Politik Russlands. Präsident Wladimir Putin habe durch den Krieg das ehemalige "Bruderland" Ukraine gegen sich aufgebracht, hatte der Autor der "Russendisko" im Vorfeld in einem Gespräch mit der APA erklärt. Durch den Krieg sei die zuvor gespaltene Ukraine geeint worden. "Der russische Präsident hat es geschafft, aus einem zerteilten, ökonomisch auf dem Rücken liegenden Land eine Einheit zu machen." Jetzt, so Kaminer, sehen die Ukrainer die europäische Annäherung als "alternativlos". Die Mehrheit sei für einen NATO-Beitritt. Nur in den beiden abtrünnigen Provinzen Donezk und Luhansk (russisch: Lugansk) gebe es Probleme. Aber "die Probleme haben die Russen gebracht, die in die zwei Regionen reingekommen sind". Der von APA - Austria Presse Agentur und UniCredit Bank Austria jährlich verliehene Journalistenpreis "Writing for CEE" wurde 2014 zum elften Mal vergeben. Der Preis setzt sich das Ziel, die journalistische Auseinandersetzung mit Fragen der europäischen Integration zu fördern. Ausgezeichnet werden Beiträge, die Zentral- und Osteuropa (CEE) zum Thema haben, die dem gegenseitigen Verständnis dienen und Grenzen sowie Vorurteile überwinden. "Einreichungen aus 21 Ländern belegen deutlich, dass dieses Signal im gesamten CEE-Raum und darüber hinaus deutlich gehört wird", betonte APA-Chefredakteur Michael Lang. Mitglieder der in wechselnder Zusammensetzung tagenden Jury waren neben dem Preisträger des Vorjahres, Sebastien Gobert, der tschechische Kommunikationswissenschaftler Milan Smid, die Kommunikationsberaterin Ildiko Füredi-Kolarik, der polnische Journalist Pawel Bravo, die ungarische Radio-Journalistin Julia Varadi, der bulgarische Journalist Ivan Bakalov, die österreichische Journalistin Cornelia Vospernik, der CEE-Pressesprecher der UniCredit Bank Austria Tiemon Kiesenhofer sowie als Jurysprecherin die stellvertretende Ressortleiterin der APA-Außenpolitik Alexandra Demcisin. Der Gewinnerbeitrag, eine Selektion der eingereichten Texte sowie weitere Informationen zum Preis sind unter www.apa.at/cee-award online. Video: Download- und Einbindungsdetails: http://go.ots.at/X8HEL73O ...

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19.11.2014

APA-Redakteur Schütz mit Journalistenpreis Kinderrechte ausgezeichnet

Krems/Wien (OTS) - Edgar Schütz, Leiter des Außenpolitikressorts der APA - Austria Presse Agentur, wurde am Mittwoch in Krems mit dem "Österreichischen Journalistenpreis Kinderrechte" ausgezeichnet. Schütz erhielt den mit 3.000 Euro dotierten Preis für seine im Vorjahr erschienene Reportage "Straßenkinder in Rio de Janeiro", wie die gemeinnützige Privatstiftung Hilfe mit Plan Österreich mitteilte. Anlass für die Reportage waren die Austragung von Fußball-WM und Olympischen Spielen in Brasilien. Schütz habe beispielhaft auf die Lebensumstände von Kindern in Entwicklungsländern aufmerksam gemacht, wobei er "die Kehrseite der Fußball-WM dargestellt" habe, wie Juryvorsitzender Rudi Klausnitzer zitiert wird. "Er schweigt nicht über die 'Straßensäuberungen', welche in Rio de Janeiro stattfanden, damit Obdachlose und bettelnde Straßenkinder nicht das mediale Bild vom Austragungsort stören." Der APA-Redakteur habe "couragiert und mutig über Verletzungen der Rechte von Kindern berichtet". Grundsätzlich sei es die Aufgabe der Medien, "auf die negativen Folgen solcher Veranstaltungen hinzuweisen, welche von Unternehmen, Medien und Politik außerhalb des Veranstalterlandes mit zu verantworten sind", hält Jurymitglied und ORF-Journalist Tarek Leitner fest. Weiters Teil der Jury des Preises, der von Hilfe mit Plan Österreich gemeinsam mit der NÖ Kinder & Jugend Anwaltschaft vergeben wird, waren "Woman"-Chefredakteurin Euke Frank, "Heute"-Herausgeberin Eva Dichand, Ewald Filler vom Familienministerium, APA-Chefredakteur Michael Lang sowie Johannes Kerschbaumer von der Donau-Universität Krems. Schütz nahm die Auszeichnung im Zuge des Symposiums "Kinderrechte - Wunsch und Wirklichkeit" entgegen. ...

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07.11.2014

APA-Science Event: Grossforschung - Manches kann nicht im Kleinen beantwortet werden

Wien (OTS) - Wenn am kommenden Mittwoch (12. November) die "Rosetta"-Mission der europäischen Raumfahrtbehörde ESA den ersten Versuch einer Landung auf einem Kometen wagt, ist das ein Produkt von Forschung im großen Stil - eben "Big Science". Will man visionäre Projekte angehen, brauche es oft große Strukturen, in denen auch kleine Länder ihren Platz haben, so der Tenor des diesjährigen APA-Science Events in Wien. Hypothesen darüber, wie es auf einem Kometen aussieht, könnten auch einzelne Wissenschafter sozusagen im stillen Kämmerlein aufstellen. Zum "Nachsehen" brauche es aber die Zusammenarbeit vieler Forscher und den Einsatz großer Ressourcen, was natürlich "nicht ganz billig" sei. Das erklärte Wolfgang Baumjohann, Direktor des Instituts für Weltraumforschung IWF der Akademie der Wissenschaften (ÖAW), bei einer von APA-Science, der Wissenschaftsplattform der APA - Austria Presse Agentur, veranstalteten Podiumsdiskussion zum Thema "Big Science - Wie gut kann Österreich Großforschung?" am 6. November. Baumjohann und seine Kollegen sind an der insgesamt etwa 1,3 Mrd. Euro teuren "Rosetta"-Mission beteiligt. Wie umfangreich ein solches Vorhaben ist, zeigt sich auch anhand seiner Dauer und am Umfang: Der Projektstart erfolgte schon vor etwa 20 Jahren, und bis dato zählt man um die 1.000 beteiligte Wissenschafter und Techniker. Über die Verhältnismäßigkeit von Aufwänden für solche "Generationenprojekte" könne man diskutieren. "Die Menschen sind aber bereit, für solche Forschung etwas auszugeben, weil es sie interessiert", zeigte sich Baumjohann überzeugt. Zwtl.: Nachhaltig andocken Institutionen wie das Europäische Kernforschungszentrum CERN brauchen einfach viele Ressourcen, betonte auch der Vorsitzende des Rats für Forschung und Technologieentwicklung (RFT), Hannes Androsch, in seinem Impulsreferat. Beteiligung an Großforschung bringe die Möglichkeit, nachhaltig an der internationalen wissenschaftlichen Community anzudocken. In solchen Vorhaben sei ein besonderer Forschungsgeist spürbar, von dem kleinere Länder profitieren. Vor diesem Hintergrund plädierte Androsch einmal mehr dafür, die seit einigen Jahren "anhaltende Stagnation" im Wissenschaft- und Bildungsbereich in Österreich endlich zu überwinden. Er habe mittlerweile aber den Eindruck, dass dieser Appell bei der Politik meist ungehört bleibt. Es fühle sich manchmal an, wie "preaching to the derrisch", so der RFT-Chef. Dass sich unsere Gesellschaft so etwas wie das CERN überhaupt leistet, erfüllt den Chef des eng mit dem Kernforschungszentrum verbundenen Instituts für Hochenergiephysik (HEPHY) der ÖAW, Jochen Schieck, mit Stolz. Angesichts des ebenso stolzen Jahresbudgets von ungefähr einer Milliarde Euro, wird auch an die Betreiber der größten Maschine der Welt immer wieder die Frage der Verhältnismäßig- und Sinnhaftigkeit gestellt. Auch hier gelte: Dem Ursprung der Materie kann man nicht anders auf den Grund gehen. Will man darüber mehr wissen, brauche es einfach solche Strukturen. "Die Entdeckung des Higgs-Teilchens gibt uns auch irgendwie Recht", betonte Schieck. Zwtl.: Langer Weg bis zur Anwendung Wo Österreich an solchen Großprojekten beteiligt ist, zeige sich, "dass wir Großforschung sehr, sehr gut können", erklärte der im Wissenschaftsministerium u.a. für Großforschungseinrichtungen federführend zuständige Beamte Daniel Weselka in Anlehnung an den Titel der Veranstaltung. Der Nutzen von "Big Science" sei jedoch nicht immer einfach zu kommunizieren. Auf lange Sicht verändere der Pioniergeist der Grundlagenforschung aber die gesamte Gesellschaft und spiele eine wichtige Rolle dabei, junge Menschen für Forschung zu begeistern und zum Studieren zu motivieren. Klar sei, dass konkrete Anwendungen mancher Erkenntnisse oft lange brauchen, um im Alltag anzukommen. Bis aus Erkenntnissen der Quantenphysik Arbeitsplätze wurden, habe es 50 bis 60 Jahre gedauert, führte Weselka ins Treffen. Langen Atem brauchen auch die Projektverantwortlichen des "Human Brain Project" (HBP) - einem der höchst dotierten und ambitioniertesten europäischen Forschungsprojekte. Der Leiter der Abteilung Experimentelle Psychiatrie an der Medizinischen Universität Innsbruck, Alois Saria, ist einer jener Forscher, die sich das Ziel gesetzt haben, in den kommenden zehn Jahren mehr oder weniger das gesamte Wissen über die Abläufe im menschlichen Gehirn in eine Computersimulation zu packen. Dazu müssen 112 beteiligte Institutionen koordiniert, viele wissenschaftliche Interessen berücksichtigt und der Einsatz von Fördermitteln in der Höhe von bis zu einer Milliarde Euro organisiert werden. Ein solches Projekt brauche Visionäre und könne logischerweise nicht in kleinem Rahmen durchgeführt werden. Zwtl.: "Big Dig" in Ephesos Das gilt auch für die seit 1895 stattfindenden österreichischen Grabungen in Ephesos, erklärte die Direktorin des Österreichischen Archäologischen Instituts (ÖAI), Sabine Ladstätter. Bei diesem "Big Dig" in der Türkei handelt es sich schon lange nicht mehr um ein rein österreichisches Unterfangen, beteiligen sich doch mittlerweile alljährlich um die 250 Wissenschafter aus 18 bis 20 Ländern. Auch in der Archäologie gelte: Großartige Hypothesen können auch von Einzelforschern oder kleinen wissenschaftlichen Unternehmungen ausgehen, "Ephesos kann man aber nicht alleine ausgraben", betonte Ladstätter. Die Zukunft gehöre vermutlich zu einem großen Teil solchen interdisziplinären Teams an der Schnittstelle zwischen Geistes- und Naturwissenschaften, erklärte die Wissenschafterin des Jahres 2011. SERVICE: APA-Science im Internet: http://science.apa.at Zwtl.: APA-Science - ein Netzwerk der APA Bildung, Forschung, Technologie und Innovation - APA-Science ist das österreichische Kommunikationsnetzwerk für Zukunftsthemen. Initiiert von der APA - Austria Presse Agentur bietet die Plattform science.apa.at fundierte Berichterstattung zu Forschungs- und Bildungsthemen und aktuelle Beiträge von führenden Playern der österreichischen Wissenschaftslandschaft. APA-Science hat zum Ziel, gemeinsam mit seinen Partnern die österreichische Forschung im In- und Ausland sichtbar zu machen und damit Neugierde auf wissenschaftliche Themen in der Öffentlichkeit zu wecken. Zwtl.: Die Partner von APA-Science sind u.a.: Bundesministerium für Bildung und Frauen www.bmbf.gv.at\nBundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie www.bmvit.gv.at\nBundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft www.bmwfw.gv.at\nAustrian Institute of Technology www.ait.ac.at\nRat für Forschung und Technologieentwicklung www.rat-fte.at -Siemens Österreich www.siemens.at\nTÜV Austria www.tuev.at\nWiener Stadtwerke www.wienerstadtwerke.at\n Array ...