• Die ersten Wiesnbesucher rennen zu den Festzelten

    Die ersten Wiesnbesucher rennen zu den Festzelten

Tausende stürmten Festgelände des Münchner Oktoberfests

Zehntausende Wiesn-Besucher haben am Samstag in der Früh das Festgelände des Münchner Oktoberfests gestürmt. Kurz nach 9.00 Uhr, drei Stunden vor dem offiziellen Festbeginn, öffneten Ordner die Zugänge. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) wird planmäßig um 12.00 Uhr das erste Fass anzapfen. Die erste Maß bekommt Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Danach gibt es Bier für alle.

Lautsprecherdurchsagen verkündeten in den Sprachen Deutsch, Englisch und Bayrisch: "Liebe Festgäste, willkommen auf dem Oktoberfest. Wir öffnen jetzt das Festgelände." Viele hatten stundenlang auf den Moment gewartet und eilten im Laufschritt zu den Bierzelten. An die Bitte, nicht zu rennen, hielt sich kaum jemand.

Am Haupteingang herrschte gute Stimmung. Fangesänge schallten den Security-Leuten entgegen. Die ersten Gäste warteten schon seit 4.30 Uhr am Haupteingang. "Haben gleich die erste S-Bahn genommen", sagte Felix Stenglein aus Eichenau. Eine andere Schülergruppe war direkt aus einem Club gekommen: "Geschlafen haben wir nicht", sagte einer.

Gut sechs Millionen Gäste aus aller Welt werden bis 6. Oktober auf der Theresienwiese erwartet. Rund 600 Polizeibeamte werden während der 16 Festtage im Einsatz sein. Hinzu kommen Hunderte Ordner privater Dienste. Erneut gilt ein Verbot für größere Taschen und Rucksäcke. Über dem Festgelände herrscht ein Überflugverbot - auch für Drohnen. Für E-Tretroller gelten weiträumige Straßensperren rund ums Festgelände - genau wie für Autos.

17.10.2019 00:38
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