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    Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat VP-Obmann Sebastian Kurz am Freitag und damit fünf Tage nach der Wahl den ...
    Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat VP-Obmann Sebastian Kurz am Freitag und damit fünf Tage nach der Wahl den Regierungsbildungsauftrag erteilt. Der Außenminister, dessen Volkspartei den Urnengang mit 31,5 Prozent klar auf Platz ...
Aus dem APA-Newsroom
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Schwere Zeiten für den Interims-Chef

Wien

Grüne wollen sich nach Wahldebakel neu aufstellen

Die Grünen wollen sich nach dem Debakel bei der Nationalratswahl und dem Rauswurf aus dem Parlament neu aufstellen. Dies kündigte der grüne Interimschef Werner Kogler am Freitag nach einem Treffen des erweiterten Bundesvorstands in Wien an. Erste Aufgabe sei es nun, die Schulden der Bundespartei abzutragen, danach gelte es, das politische Profil der Grünen zu schärfen.

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Tusk sieht noch keine ausreichenden Fortschritte bei Brexit

Brüssel/London

EU-27 hoffen auf Brexit-Durchbruch im Dezember

Die 27 EU-Staaten hoffen auf einen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen mit Großbritannien im Dezember. Nach dem Gipfel der 28 am Donnerstag und der 27 am Freitag in Brüssel erklärte EU-Ratspräsident Donald Tusk, es wäre etwas übertrieben, von einer Sackgasse bei den Brexit-Gesprächen zu reden.

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Kabul immer wieder Ziel von Anschlägen

Kabul

Dutzende Tote bei Anschlägen in Afghanistan

In Afghanistan sind bei zwei Anschlägen auf schiitische Moscheen am Freitag mindestens 72 Menschen ums Leben gekommen. In der Hauptstadt Kabul habe sich ein Selbstmord-Attentäter in der Imam-Saman-Moschee die Luft gesprengt, als sich die Gläubigen zu den Freitagsgebeten versammelten, teilten die Behörden mit. Mindestens 39 Menschen seien dabei getötet worden.

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Wr. Neustadt mischt an der Spitze mit

Wiener Neustadt/Wien

Ried glich in letzter Minute zum 1:1 gegen Wacker aus

Die SV Ried hat in der 15. Runde der Fußball-Erste-Liga die Tabellenführung behauptet. Der Club aus dem oberösterreichischen Innviertel kam dank eines Last-Minute-Treffers am Freitag zu einem 1:1-Remis bei Wacker Innsbruck und blieb dank der besseren Tordifferenz vor Wiener Neustadt an der Spitze. Innsbruck ist weiter Dritter, hat vier Punkte Rückstand auf das Spitzenduo.

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Digital Business Trends

Die Reihe bietet bei regelmäßigen Events in Wien, Graz und Linz neue Inputs sowie hochkarätige Expertinnen und Experten zu aktuellen Themen

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Aussendungen der APA-Gruppe
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20.10.2017

Blockchain: Ein bisschen Hype, ein bisschen Revolution

Wien/Linz (OTS) - Die Blockchain-Technologie – quasi ein geteiltes und sicheres Kassabuch – könnte massive Umbrüche nach sich ziehen, auch wenn die tatsächliche Ausprägung wie zu den Anfangszeiten des Internet noch nicht absehbar ist. Für viele Branchen ist es aber schon höchst an der Zeit, sich mit der „Quelle der Wahrheit“ auseinanderzusetzen, erklärten Experten bei einer Podiumsdiskussion der Plattform „Digital Business Trends“ (DBT) gestern, Donnerstagabend, in Linz. Begonnen hat alles just im Jahr der Bankenkrise 2008, als in einem unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto veröffentlichten Dokument erstmals die Bitcoin-Technologie beschrieben wurde – als bewusste Alternative zum herkömmlichen Finanzsystem. Im Jahr 2013 hat dann Vitalik Buterin die Blockchain-basierte Plattform Ethereum mitgegründet. „Da ging es nicht mehr nur um Geld, sondern um sogenannte Smart Contracts – Programme in der Blockchain, die eine umfangreiche Automatisierung verschiedener Prozesse erlauben“, sagte Thomas Zeinzinger, Gründer des BlockchainHub Graz. Das könnte das noch stotternde Internet der Dinge (IoT) beschleunigen und die Abrechnung zwischen Maschinen ermöglichen. Im Energiebereich lasse sich das komplexe System aus Produzenten, Konsumenten und Versorgern mit der Blockchain automatisiert und sicher abbilden. Autonome E-Fahrzeuge, die in der Stadt zirkulieren, könnten über die eigene digitale Brieftasche unterwegs Strom kaufen. „Und es wird weiter Finanzorganisationen geben, aber klassische Banken sind nicht mehr notwendig“, so Zeinzinger über mögliche Anwendungsgebiete. „Aber nicht alles verlangt nach der Blockchain“, erklärte Mikhail Arshinskiy von Deloitte Österreich im Hinblick auf den Einsatz in Unternehmen. Der Hype gehe so weit, dass viele die Technologie auch dort anwenden wollten, wo es gar nicht sinnvoll sei, mahnte er als „Stimme der Vernunft“. Oft würde eine herkömmliche Datenbanklösung völlig ausreichen. Unternehmen sollten Blockchain jedenfalls sowohl als Technologie als auch Wirtschaftsmodell berücksichtigen – wenn auch mit der gebotenen Vorsicht. Zwtl.: „Kuscheln entlang der Wertschöpfungskette“ Zwar eigne sich nicht jeder Anwendungsfall für die Blockchain. Wenn aber doch, sei das Einsparpotenzial durch optimierte und beschleunigte Prozesse enorm, meint auch Christian Minarovits von IBM Österreich. So könnten Banken die Exportfinanzierung schneller und billiger abwickeln. Für viele Organisationen sei zwar noch nicht nachvollziehbar, wo ihr Vorteil liege. Aber erste Anwendungen, etwa im Produktionsbereich, würden hier bald Klarheit bringen. „Die Unternehmen kuscheln jetzt schon entlang der Wertschöpfungskette und das wird noch intensiver. Durch die Blockchain kann jetzt das bisher teilweise fehlende Vertrauen hergestellt werden“, so Minarovits. Geschlossene Blockchains hätten zudem den Vorteil, dass dafür keine Krypto-Währung notwendig sei. Beim offenen Bitcoin-System gebe es ja einen kaufmännischen Anreiz: Die Miner würden Bitcoins als Belohnung für ihre Anstrengungen erhalten, die Anwendung fälschungssicher zu machen. Bei einer geschlossenen Community gebe es weniger Prüfaufwand, weil mehr Vertrauen herrsche, und damit sei auch eine schnellere Transaktionsrate möglich. So stehen sieben Transaktionen pro Sekunde bei Bitcoin beispielsweise rund 2.500 Transaktionen bei Visa gegenüber, erläuterte Zeinzinger. Kritik kommt von den Experten am Bitcoin-Protokoll auch, weil das Mining enorm energieaufwändig ist. „Im Jahr 2020 könnte der Energieverbrauch des Staates Dänemark notwendig sein, um Bitcoin am Leben zu erhalten“, so Minarovits. „Da tut mir das Herz weh. Das ist eine Energievernichtung sondergleichen. Bitcoin ist eigentlich eine dumme Anwendung der Blockchain“, ergänzte Josef Zöchling von Wien Energie. Zwtl.: Erster internationaler Gashandel über Blockchain Durch den intelligenten Einsatz der Blockchain würden sich die sehr komplexen Abläufe im Energiehandel jedenfalls deutlich vereinfachen und beschleunigen lassen. „Das zeigen auch Praxistests. So haben wir mit Partnern den ersten realen internationalen Gashandel über Blockchain-Technologie weltweit durchgeführt“, sagte Zöchling. Damit könnten die Transaktionskosten im Vergleich zu den derzeit eher bürokratischen Abläufen deutlich gesenkt werden. „Wir sind bereits Teil einer privaten Blockchain, zu der sich 28 internationale Energiehändler zusammengeschlossen haben. Wir wissen noch nicht, was diese Systeme kosten. Aber der Druck auf die Intermediäre steigt und die Transaktionskosten sinken“, sieht der Experte bereits erste Auswirkungen. Bisher hätten die durch „Mittelsmänner“ entstehenden Kosten die ohnehin niedrige Marge spürbar reduziert. Ob die Blockchain der neue Standard im Energiehandel werde, bleibe aber abzuwarten. „In drei bis fünf Jahren wird jedenfalls keiner mehr fragen, ob Blockchain ein Hype oder ein Allheilmittel ist. Vielmehr wird sie Schritt für Schritt im Alltag eingesetzt werden“, resümierte Zeinzinger. Weitere Bilder unter: [https://www.apa-fotoservice.at/galerie/9696] (https://www.apa-fotoservice.at/galerie/9696/) Videorückblick unter: [https://www.apa-ots-video.at/video/9fea89f11c02471faa89f11c02d71f83] (https://www.apa-ots-video.at/video/9fea89f11c02471faa89f11c02d71f83) Über Digital Business Trends: Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von [APA – Austria Presse Agentur] (http://www.apa.at/) und [styria digital one] (http://sdo.at/) [(sd one) ] (http://www.sdo.at/)organisiert und von Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen. Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen pro Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen. Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind: Premium Partner: A1 Telekom Austria AG [www.a1.net] (http://www.a1.net/) ING-DiBa Austria [www.ing-diba.at] (http://www.ing-diba.at/) Wissenschaftlicher Partner: Technische Universität (TU) Wien [www.tuwien.ac.at] (http://www.tuwien.ac.at/) Classic Partner: Deloitte Österreich [www.deloitte.at] (http://www.deloitte.at/) Dimension Data Austria GmbH [www.dimensiondata.com] (http://www.dimensiondata.com/) Fabasoft [www.fabasoft.at] (http://www.fabasoft.at/) Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) [www.feei.at] (http://www.feei.at/) HORIZONT [www.horizont.at ] (http://www.horizont.at/)IBM Österreich [www.ibm.com/at/de] (http://www.ibm.com/at/de) Mindshare Austria [www.mindshareworld.com/austria] (http://www.mindshareworld.com/austria/) Wien Energie [www.wienenergie.at] (https://www.wienenergie.at/eportal3/) Wirtschaftskammer Österreich [www.wko.at] (http://www.wko.at/) Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: Facebook: [www.facebook.com/digitalbusinesstrends] (http://www.facebook.com/digitalbusinesstrends) Twitter: [www.twitter.com/dbt_at] (http://www.twitter.com/dbt_at) ...

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10.10.2017

Blockchain: Allheilmittel oder digitaler Hype?

Wien (OTS) - Die Blockchain ist in aller Munde. Für die Finanzwelt halten Experten Milliardeneinsparungen ebenso für möglich wie existenzbedrohende Gefahren. Aber auch für viele andere Branchen könnte die „Quelle der Wahrheit“ – quasi ein gemeinsames und öffentliches Kassabuch – einen Umbruch mit sich bringen. Europa und Österreich hinken in diesem Bereich jedenfalls massiv hinterher. Betrifft das nur die Finanzwelt und wird in anderen Branchen schon bald Ernüchterung eintreten? Können Transaktionskosten künftig eingespart werden? Was kommt auf Intermediäre zu? Und wie integriert man das alles in die vorhandenen Altsysteme im Unternehmen? Die Keynote beim kommenden DBT-Event am Donnerstag, den 19. Oktober 2017, ab 18:30 Uhr, in Linz (Einlass: 18:00 Uhr) hält Thomas Zeinzinger (BlockchainHub Graz). Mit ihm diskutieren dazu im Anschluss Expertinnen und Experten. Einlass 18:00 Uhr, Beginn 18:30 Uhr Eine Video-Zusammenfassung des Abends wird anschließend unter [www.dbt.at] (http://www.dbt.at/) abrufbar sein. Zwtl.: Über Digital Business Trends: Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von [APA – Austria Presse Agentur] (http://www.apa.at/) und [styria digital one] (http://sdo.at/) [(sd one) ] (http://www.sdo.at/)organisiert und von Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen. Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen pro Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen. Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind: Premium Partner: A1 Telekom Austria AG [www.a1.net] (http://www.a1.net/) ING-DiBa Austria [www.ing-diba.at] (http://www.ing-diba.at/) Wissenschaftlicher Partner: Technische Universität (TU) Wien [www.tuwien.ac.at] (http://www.tuwien.ac.at/) Classic Partner: Deloitte Österreich [www.deloitte.at] (http://www.deloitte.at/) Dimension Data Austria GmbH [www.dimensiondata.com] (http://www.dimensiondata.com/) Fabasoft [www.fabasoft.at] (http://www.fabasoft.at/) Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) [www.feei.at] (http://www.feei.at/) HORIZONT [www.horizont.at ] (http://www.horizont.at/)IBM Österreich [www.ibm.com/at/de] (http://www.ibm.com/at/de) Mindshare Austria [www.mindshareworld.com/austria] (http://www.mindshareworld.com/austria/) Wien Energie [www.wienenergie.at] (https://www.wienenergie.at/eportal3/) Wirtschaftskammer Österreich [www.wko.at] (http://www.wko.at/) Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: Facebook: [www.facebook.com/digitalbusinesstrends] (http://www.facebook.com/digitalbusinesstrends) Twitter: [www.twitter.com/dbt_at] (http://www.twitter.com/dbt_at) Blockchain: Allheilmittel oder digitaler Hype? Einlass: 18:00 Uhr, Podiumsdiskussion: 18:30 bis 20:00 Uhr Datum: 19.10.2017, 18:00 - 20:00 Uhr Ort: Fabasoft Kunst Café Honauerstraße 4, 4020 Linz ...

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29.09.2017

Neue Datenschutz-Regeln sorgen für rauchende Köpfe in Unternehmen - BILD/Video

Wien (OTS) - Am 25. Mai 2018 ist es so weit. Dann tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Kraft. Zwar müssen Unternehmen bis dahin komplizierte und aufwendige Anpassungen vornehmen, gleichzeitig ermöglicht das aber Wettbewerbsvorteile. Denn viele Betriebe bekommen erstmals ein klares Bild über ihre Datenlandschaft, erklärten Expertinnen und Experten bei einer Podiumsdiskussion der Plattform „Digital Business Trends“ (DBT) gestern, Donnerstagabend, in Wien. „Die Änderungen sind gravierend, bieten aber viele Chancen“, sagte Michael M. Pachinger, Rechtsanwalt und Partner bei der Kanzlei SCWP Schindhelm. Wichtig sei, herauszufinden, wie die Datenströme verlaufen, dadurch die Handlungsfelder zu erkennen und letztendlich die Änderungen umzusetzen. Das ermögliche einen unglaublich tiefen Einblick ins Unternehmen. Die Neuregelung bringe jedenfalls mehr Schutz, mehr Rechte und mehr Pflichten, so Pachinger, der kürzlich als „Data Protection Lawyer of the Year in Austria“ ausgezeichnet wurde. Veränderungen gebe es vor allem in den Bereichen Selbstverantwortung, Rechte der Betroffenen und Datensicherheit. Insgesamt soll das zu mehr Transparenz führen. „Die DSGVO ist kein Datenverhinderungsrecht, aber wir müssen erklären, was wir tun“, erläuterte Pachinger. Für Unternehmen heiße es künftig, personenbezogene Daten nur dort zu nutzen, wo es wirklich notwendig ist, dafür zu sorgen, dass sie richtig, also auch aktuell sind, und die Speicherung zu begrenzen. „Das muss eingehalten und auch nachgewiesen werden – Stichwort Rechenschaftspflicht“, so Pachinger. In gewissen Fällen werde ein Datenschutzbeauftragter zur Pflicht. Zudem könnten Geldbußen von bis zu 20 Mio. Euro verhängt werden. Für die Betroffenen gibt es das Recht auf Information über die verwendeten Daten, das Recht auf Löschung der Daten und das Recht auf Übertragung zu einem anderen Unternehmen. Im Bereich Datensicherheit muss ein angemessenes Schutzniveau geboten werden. Sollte es zu einem Datenvorfall kommen, ist – möglichst innerhalb von 72 Stunden – die Aufsichtsbehörde zu informieren. Zwtl.: Datenvorfälle schaden der Reputation „Bei Datenvorfällen geht es ja nicht nur um die Strafen, damit ist auch ein Reputationsverlust verbunden. Deshalb muss man rechtzeitig vorsorgen“, gab Judith Leschanz, Leiterin der Abteilung Data Privacy bei A1 Telekom Austria, zu bedenken. Allerdings seien die Auslegungshilfen der EU sehr spät gekommen und vieles sei noch immer unklar. Das verunsichere Unternehmen, Geld in die Hand zu nehmen. Für die Menschen sieht Leschanz durch die neue Verordnung Vorteile, weil sich „das diffuse Gefühl der Machtlosigkeit“ dadurch abschwäche und der User die Oberhoheit über seine Daten zurückgewinne. In den vergangenen Jahrzehnten habe es einen markanten Kontrollverlust über die eigenen Daten gegeben – so sei beispielsweise das User-Tracking perfektioniert worden, erklärte Markus Haslinger, Professor für Öffentliches Recht im Fachbereich Rechtswissenschaften der Technischen Universität (TU) Wien. Im Gegensatz dazu sei das Recht stehen geblieben. Deshalb habe es die DSGVO dringend gebraucht. Sie biete einen modernisierten Rechtsrahmen für den Umgang mit personenbezogenen Daten im 21. Jahrhundert, in dem die digitale Transformation täglich rapide fortschreite. Dadurch würden auch die Datenmengen massiv zunehmen, so Karin Mair, Partner und National Leader bei Deloitte Österreich. Viele Nutzer seien anfangs zu blauäugig gewesen und würden nun auf Transparenz pochen. „Die Unternehmen dürfen zwar meine Daten verwenden, aber ich will sehen, wozu. Das ist auch eine vertrauensbildende Maßnahme“, sagte Mair. Natürlich sei die DSGVO eine Herausforderung: „Die Unternehmen haben jetzt nicht unbedingt danach geschrien.“ Bei kleineren Unternehmen seien beispielsweise Beraterkosten ein Thema. Insgesamt biete sich aber die Chance für die Entwicklung individualisierbarer Lösungsansätze und Raum für digitale Innovation. Laut Christoph Stangl, Head of Cloud Marketing and Communications bei Fabasoft, hat aber erst rund ein Drittel aller Unternehmen in Österreich Maßnahmen gestartet, um die DSGVO zu erfüllen. Die Drohkulisse von fälligen Strafzahlungen bei Nichteinhaltung sei jedoch kein Grund zur Panik, denn bereits heute könnten Unternehmen rechtssichere Business-Cloud-Lösungen nutzen. Die Datenmengen würden auch weiter zunehmen, „weil die Produzenten von heute durch die Digitalisierung zu den Dienstleistern von morgen werden“. Die Grundverordnung biete aber die Chance für einen gleichberechtigten Wettbewerb auf Augenhöhe. Dass viele Unternehmen erst am Anfang stehen, betonte auch Karin Maurer, die für das Thema bei IBM Österreich zuständig ist. Begonnen werden müsse mit dem Verständnis, wo im Unternehmen sich personenbezogene Daten befinden, wer darauf zugreift und wo es dabei Schwachstellen geben könnte. Das Problem sei, dass sich ein entsprechendes Projekt über die verschiedensten Unternehmensbereiche „ziehe“ und sich dementsprechend schwierig und aufwendig gestalten würde. Die DSGVO könne aber auch zu Wettbewerbsvorteilen führen, würden Transparenz und Vertrauen doch an Bedeutung gewinnen. Deshalb sollte man die Neuregelung nicht als Bedrohung sehen, so Maurer. Erst der deutlich erhöhte Strafrahmen habe dazu geführt, dass dem Thema Beachtung geschenkt wurde, betonte Daniel Miedler, Head of Business Unit – Network Infrastructure and Security bei Dimension Data Autria. Oft sei die Verantwortung innerhalb der Organisationen aber unklar. Die Informationen, wie, wo und zu welchem Zweck Daten verarbeitet werden, müssten aus den relevanten Abteilungen kommen. Erst dann komme die IT als ausführendes Organ ins Spiel. „Im Wesentlichen müssen sich die Geschäftsführer ihrer Verantwortung bewusst werden, wie die von ihnen geleiteten Unternehmen mit dem wichtigsten Gut der heutigen Zeit, unseren Daten, umgehen“, so Miedler. Über Digital Business Trends: Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von [APA – Austria Presse Agentur] (http://www.apa.at/) und [styria digital one] (http://sdo.at/) [(sd one) ] (http://www.sdo.at/)organisiert und von Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen. Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen pro Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen. Die Partnerunternehmen der Digital Business Trends sind: Premium Partner: A1 Telekom Austria AG [www.a1.net] (http://www.a1.net/) ING-DiBa Austria [www.ing-diba.at] (http://www.ing-diba.at/) Wissenschaftlicher Partner: Technische Universität (TU) Wien [www.tuwien.ac.at] (http://www.tuwien.ac.at/) Classic Partner: Deloitte Österreich [www.deloitte.at] (http://www.deloitte.at/) Dimension Data Austria GmbH [www.dimensiondata.com] (http://www.dimensiondata.com/) Fabasoft [www.fabasoft.at] (http://www.fabasoft.at/) Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI) [www.feei.at] (http://www.feei.at/) HORIZONT [www.horizont.at ] (http://www.horizont.at/)IBM Österreich [www.ibm.com/at/de] (http://www.ibm.com/at/de) Mindshare Austria [www.mindshareworld.com/austria] (http://www.mindshareworld.com/austria/) Wien Energie [www.wienenergie.at] (https://www.wienenergie.at/eportal3/) Wirtschaftskammer Österreich [www.wko.at] (http://www.wko.at/) Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: Facebook: [www.facebook.com/digitalbusinesstrends] (http://www.facebook.com/digitalbusinesstrends) Twitter: [www.twitter.com/dbt_at] (http://www.twitter.com/dbt_at) Weitere Bilder finden Sie in der [APA-Fotoservice Galerie] (https://www.apa-fotoservice.at/galerie/9660/) Videomaterial [hier] (https://www.apa-ots-video.at/) ...

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26.09.2017

DBT goes international: Start von Digital Business Trends Südtirol

Wien/Bozen (OTS) - Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) – in der heimischen Digital- und Medienbranche seit knapp drei Jahren fest verankert – erweitert ihr Portfolio: Gemeinsam mit dem Medienunternehmen Athesia wurde die Digital Business Trends Südtirol ins Leben gerufen. Ziel ist es, das vorhandene Know-how mit Interessierten und Mitgliedern der internationalen Community zu teilen und vom gegenseitigen fachlichen Austausch zu profitieren. Die Initiatoren, Barbara Rauchwarter, Chief Marketing Officer APA – Austria Presse Agentur, und Alexis Johann, Geschäftsführer der styria digital one, entwickeln das Konzept der DBT ständig weiter. Dass man über den österreichischen Markt hinausblicken wird, war nur eine Frage der Zeit. „Die Trends und Bedürfnisse des Markts haben wir stets im Blick, wir stellen uns dementsprechend auf und gehen immer wieder neue Wege“, sagt Barbara Rauchwarter und ergänzt: „Die Digital Business Trends waren von Beginn an als Plattform konzipiert, die möglichst viele Akteure vernetzt und den großen Themen der Digitalisierung Raum gibt. Dass nun gemeinsam mit Athesia das erste internationale Event der DBT über die Bühne ging, freut mich besonders.“ Geplant sind zwei Events pro Jahr, die die Awareness für Digitalisierungsthemen in der regionalen Wirtschaft Südtirols erhöhen sollen. Alex Mayr, Leiter von Südtirol Online Marketing, Gastgeber und Veranstalter des Networking-Events in Bozen, teilt die Einstellung der DBT-Initiatoren, die Digitalisierung und die damit einhergehenden Veränderungen in allen Bereichen als Chance begreifen und nutzen zu wollen: „Wir haben das Format der DBT in Wien kennengelernt, und es hat uns sofort gefallen. Für Südtirol wollen wir der Digitalisierung Raum geben, den Unternehmen Austausch ermöglichen und gemeinsam den Markt entwickeln. Denn alles, was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert werden.“ „Innovationsgeist und Wissen, beides bei der DBT zu finden, brauchen Unternehmen aller Branchen heutzutage, um mit der Digitalisierung Schritt halten zu können“, ist Alexis Johann überzeugt und ergänzt: „Medienhäuser wie die Athesia und die Styria verbindet das Ziel, mit unseren Lösungen und Services stets am Puls der Zeit zu sein, um die Wünsche und Bedürfnisse unserer Leser und Kunden bestmöglich zu erfüllen. So ist es eine sehr erfreuliche und klare Entwicklung, dass wir gemeinsam Plattformen wie die DBT betreiben, in deren Rahmen aktuelle Marktentwicklungen und Innovationen diskutiert werden.“ Beim Auftaktevent der DBT Südtirol am 21. September 2017 diskutierte eine Expertenrunde aus Kurt Matzler (Keynote-Speaker, Universität Innsbruck), Karl Manfredi (Brennercom), Marco Marchetti (Despar), Sergio Marchiori (Alperia) und Alex Mayr (Werbeagentur Südtirol Online Marketing) zum Thema Digital Readiness und gaben Antworten auf die Frage, was auf Führungskräfte und Unternehmen im digitalen Wandel zukommt. [Weitere Fotos vom Auftaktevent] (https://www.ots.at/redirect/stol.it) [www.dbt.at/suedtirol] (http://www.dbt.at/suedtirol) Die Partner der Digital Business Trends Südtirol sind: [Alperia AG] (http://www.alperia.eu) [Brennercom AG ] (http://www.brennercom.it)[Despar] (http://www.aspiag.com) Zwtl.: Über Digital Business Trends: Die Veranstaltungsreihe Digital Business Trends (DBT) wird gemeinsam von [APA – Austria Presse Agentur] (http://www.apa.at/) und [styria digital one] (http://sdo.at/) [(sd one) ] (http://www.sdo.at/) organisiert und von Partnern (Unternehmen, Organisationen und Medien), die den digitalen Wandel aktiv mitgestalten wollen, getragen. Im Rahmen von insgesamt zehn Veranstaltungen pro Jahr (Wien, Linz, Graz) trifft sich die digitale Community zum Meinungsaustausch und Networking im real life und spricht über Markenentwicklungen, Technologien und Innovationen. Digital Business Trends auf Social Media-Kanälen: [Facebook] (http://www.facebook.com/digitalbusinesstrends) [Twitter] (http://www.twitter.com/dbt_at ) ...